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Meldung

Bürger-Ideen an Hamburger Politik übergeben

Eine Senkung der Tarife des öffentlichen Nahverkehrs, eine autofrei Innenstadt, mehr bezahlbarer Wohnraum, kostenfreie Museen an Sonntagen: Die Wunschliste der Hamburger, die sich am Bürgerbeteiligungsprojekt "Hamburg besser machen" beteiligt haben, ist lang. Jetzt wurde sie der Hamburger Politik übergeben.

Am 11. Juni fand das Bürgerbeteiligungsprojekt »Hamburg besser machen« von Körber-Stiftung und ZEIT:Hamburg seinen Höhepunkt. Im Beisein von Bürgerinnen und Bürgern wurde der Ergebnisbericht des Bürgerbeteiligungsverfahrens an den Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher, die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank sowie die Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft Carola Veit als Vertreter der Hamburger Regierung und des Parlaments übergeben. Moderator Daniel Kaiser (NDR 90,3) sprach mit den Gästen über die besten Ideen für Hamburg sowie über die Zukunft von Beteiligungsverfahren und ihre Bedeutung für die Demokratie vor Ort.

Peter Tschentscher äußerte sich positiv über das Bürgerbeteiligungsprojekt: »Die rege Teilnahme am Projekt 'Hamburg besser machen' zeigt das große Interesse der Hamburgerinnen und Hamburger an ihrer Stadt. Die Ergebnisse geben in vielen Bereichen neue Impulse. Sie zeigen zugleich, dass die politischen Ziele des Senats mit den Ideen der Bürgerinnen und Bürger zur Entwicklung Hamburgs in vielen Fragen übereinstimmen.« 

Thomas Paulsen, Mitglied des Vorstands der Körber-Stiftung, der zu Beginn der Veranstaltung die Gäste begrüßte und einen Dank an die Projektpartner ausgesprochen hatte, betonte die Bedeutung von Gesprächsangeboten zwischen Bürgern und der Politik auch jenseits von Wahlen: »In Zeiten, in denen wir ein schwindendes Vertrauen in die politischen Institutionen erleben, ist so ein Dialog für eine lebendige Bürgergesellschaft wichtiger denn je.«

Eine Schauspielperformance sowie eine Gesangseinlage der HipHop Academy Hamburg rundeten das Programm ab.

Ergebnisbericht »Hamburg besser machen« (PDF)

 
 


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