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Hamburger Horizonte: Die Zukunft des »Ichs«

Die zweitägige Konferenz »Hamburger Horizonte« beschäftigte sich in ihrer zweiten Runde ab dem 22. November mit Entwicklungen, die uns alle betreffen: Welche Herausforderungen muss das »Ich« in unserer komplexer werdenden Welt bewältigen? Wo verorten wir unsere Identität zwischen Weltbürgertum und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit?

Durch die moderne Biomedizin können wir uns stärker als je zuvor optimieren. Gleichzeitig unterhöhlt Künstliche Intelligenz das menschliche Monopol auf geistige Höchstleistungen und kratzt damit nicht nur an unserem Selbstverständnis, sondern verursacht auch Ängste um den eigenen identitätsstiftenden Job. Zur Diskussion über diese Entwicklungen setzten die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG), die Akademie der Wissenschaften in Hamburg, die Universität Hamburg und die Körber- Stiftung ihre 2017 gestartete Konferenz-Reihe fort und veranstalteten erneut die »Hamburger Horizonte« – diesmal unter dem Motto „Ich am Ende. Am Ende ich.“ Herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler debattierten mit dem Hamburger Publikum. Die zweitägige Veranstaltung begann mit einem Senatsempfang im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses. Sie wurde am 23. November mit einer Konferenz im KörberForum fortgesetzt.

Zu den Panel-Gästen gehötren unter anderem Julian Nida-Rümelin, Staatsminister a.D. und Philosoph, Cem Özdemir MdB, Susanne Biundo-Stephan, die zu Künstlicher Intelligenz forscht, der Soziologe Hartmut Rosa, Dennis J. Snower, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft Kiel, sowie die Hirnforscherin Brigitte Röder und der Rechtswissenschaftler Reinhard Merkel von der Universität Hamburg.

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