X

Meldung

Flucht ins Ungewisse

Nach der Präsentation im Hamburger Rathaus wird die Ausstellung »Flucht ins Ungewisse – Hamburger Persönlichkeiten im Exil« vom 3. Februar bis zum 11. März im Haus im Park der Körber-Stiftung in Hamburg-Bergedorf gezeigt. Die Ausstellung zeichnet die Lebenswege Exilierter nach, die zwischen 1933 und 1939 aus der Hansestadt flohen.

Die Ausstellung »Flucht ins Ungewisse – Hamburger Persönlichkeiten im Exil« wurde anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung in Kooperation mit der Körber-Stiftung im vergangenen Jahr für die Rathausdiele in Hamburg konzipiert. Auf großen Tafeln portraitiert sie Politiker, Wissenschaftlerinnen und Kulturschaffende, deren Berufswege nach 1933 von Verfolgung, Flucht, Karriereabbrüchen und Neuanfängen geprägt waren. Hamburg ist in den Werdegängen der Porträtierten teils Ausgangs-, teils Rückkehrort.

So unterschiedlich die Schicksale waren, so eindrücklich führen sie vor Augen, welche Verluste, Unsicherheiten und Brüche mit dem Exil verknüpft waren und sind. 
Als Kooperationsprojekt verbindet die Ausstellung das Anliegen der Herbert und Elsbeth Weichmann Stiftung und der Körber-Stiftung. »Vor dem Hintergrund heutiger Erfahrungen von Ausgrenzung und Verfolgung möchten wir mit der Ausstellung eine Brücke in die Vergangenheit schlagen, um Kontinuitäten der Exilerfahrung aufzuzeigen und die historische Verantwortung Deutschlands als Exilland bewusst zu machen«, sagt Lothar Dittmer, Vorstandsvorsitzender beider Stiftungen.

Hinweise zur Ausstellung
»Flucht ins Ungewisse – Hamburger Persönlichkeiten im Exil«
Haus im Park, Gräpelweg 8, 21029 Hamburg
3. Februar bis 11. März 2020
Der Eintritt ist frei.
Öffnungszeiten, Mo bis Fr 09.00 – 18.00 Uhr
Informationen zu Öffnungszeiten in den Abendstunden und am Wochenende  unter 040 · 72 57 02 -12.

Überblick aller Porträtierten


to top