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Meldung

Alternative Kommunalpolitik interessiert sich für Babyboomer-Studie

Babyboomer ante portas: Auch die grüne und alternative Kommunalpolitik steht vor der Aufgabe, die Verrentung der geburtenstarken Jahrgänge vor Ort zu bewältigen. Wie diese Verrentung die Kommunen verändern wird, stellte Karin Haist, Körber-Stiftung, in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift »Alternative Kommunal Politik« vor.

Die Babyboomer sind nicht nur die zahlenstärkste Generation in Deutschland, sie haben auch qualitativ einzigartige Erfahrungen machen können: Sie sind geprägt von gesellschaftlichen Modernisierungsprozessen, Bildungsfortschritten und einem dauerhaften wirtschaftlichen Aufschwung. Ihre Erfahrungen und Qualifikationen werden sie im Alter weiterhin in die Gesellschaft einbringen können. Aber ihr Renteneintritt stellt auch gerade die Kommunen vor Herausforderungen: Der Wohlstand ländlicher Regionen ist gefährdet, kleinen und mittleren Unternehmen werden Fachkräfte und dem Handwerk oft sogar Nachfolger fehlen.

Angebote für flexible Übergangszeiten in die Rente oder Jobmessen können hier Ansatzpunkte sein, so Karin Haist, in der Körber-Stiftung verantwortlich für die Projekte Demografische Zukunftschancen. Neue Wohnkonzepte sind gefragt, wenn die Babyboomer als typische »Suburbanisierer« in den Siedlungen der 70er und 80er Jahre altern und zunehmend isolierter leben werden. Ein anderes Problem: Altersarmut. Gerade Frauen, welche lange nur Teilzeit gearbeitet haben, aber auch Migranten haben ein höheres Risiko, davon betroffen zu sein.

Die Fachzeitschrift »Alternative Kommunal Politik« (AKP) zeigt Wege grüner und alternativer Kommunalpolitik auf und richtet sich an Entscheidungsträger in der Politik, der Verwaltung und Verbänden.

zum Artikel von Karin Haist in der »AKP« 1/2019
zum Thesenpapier »Die Babyboomer gehen in Rente« (PDF)

 


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