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Meldung

Große Nachfrage nach Babyboomer-Broschüre

Die Babyboomer gehen in Rente. Für die Kommunen in Deutschland ist das ein großes Thema. Das zeigt sich nicht zuletzt an der riesigen Nachfrage nach der gleichnamigen Broschüre der Körber-Stiftung.

»Die Babyboomer gehen in Rente. Was das für die Kommunen bedeutet« heißt eine 20-seitige Themenbroschüre der Körber-Stiftung, die zum Körber Demografie-Symposium im November 2018 erschien. Fünf Monate später wurde jetzt das 2000. Printexemplar bestellt – zusätzlich zu über 1000 Downloads. Täglich gehen Anfragen von Bürgermeistern, Sozialamtsleiterinnen, Stadtplanern, Landrätinnen oder Demografiebeauftragten aus dem ganzen Bundesgebiet bei der Körber-Stiftung ein. Und die Kommunen arbeiten aktiv mit den Thesen und Handlungsempfehlungen. Der Landkreis Gifhorn ließ sich von der Publikation zu einer Gesundheitskonferenz und der »perspektivischen Auseinandersetzung« mit dem Thema Babyboomer im Alter anstiften; die Sozialbehörde der Stadt Hamburg nahm die Veröffentlichung der Körber-Stiftung zum Anlass, ein Expertengespräch durchzuführen – die Erkenntnisse zu den Potenzialen der Babyboomer finden Aufnahme in der Hamburger Engagementstrategie. Auch medial ist das Echo auf die Babyboomer-Broschüre seit ihrem Erscheinen im November gewaltig. Leitmedien, darunter Die Welt, Zeit online, Chrismon, Tagesspiegel berichten ebenso wie kommunale Fachzeitschriften.

Was die Verrentung der geburtenstarken Jahrgänge für die Städte und Gemeinden in Deutschland bedeutet, wird in dem 20-seitigen Printprodukt »Die Babyboomer gehen in Rente« praxisnah beleuchtet. Ein Generationenporträt zeichnet die Babyboomer als Bildungsaufsteiger, die heute mehrheitlich gut qualifiziert und situiert sind. Ihre Verrentung kann allerdings den Wohlstand ihrer Heimatregionen gefährden – denn die geburtenstarken Jahrgänge werden besonders den kleinen und mittleren Unternehmen im ländlichen Raum fehlen. Eine andere Herausforderung droht den urbanen Regionen: Die Babyboomer als klassische »Suburbanisierer« altern oft sozial isoliert. Neben Pflegeengpässen und Altersarmut, die vor allem Frauen und Migranten betreffen könnte, betont die Broschüre aber auch das große Pfund, das die Babyboomer lokal einbringen: ihre enorme Engagementbereitschaft. Sie sind Kinder der Wohlstandsgesellschaft. Sie sind in Frieden aufgewachsen und haben soziale Bewegungen wie die Frauen- und Umweltbewegung mitgeprägt. Auch im Alter können und wollen sie aktiv sein.

Die Babyboomer-Broschüre fußt auf einem Thesenpapier des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung. Sie kann kostenfrei bestellt werden unter demografie@koerber-stiftung.de.

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