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Ideen für »Offene Orte«

Städte im demografischen Wandel brauchen Begegnungsorte im öffentlichen Raum. Was macht sie attraktiv und offen für alle – und wie können sie insbesondere die älteren Generationen zur Teilhabe motivieren? Karin Haist, die Leiterin der bundesweiten Demografie-Projekte der Körber-Stiftung, hat sich international umgesehen – nach Inspirationen auch für das zukünftige Bergedorfer Kultur- und Begegnungszentrum: das KörberHaus.

Mehr denn je brauchen Städte im demografischen Wandel Orte der Begegnung – das gilt nicht nur, weil die Altersspanne wie auch die Diversität innerhalb unserer Gesellschaft zunehmen, sondern es gilt auch besonders für den wachsenden Anteil älterer Menschen. Wohlstand und Bildungsexpansion vor allem in der alten Bundesrepublik haben zur räumlichen Mobilität innerhalb der Familien beigetragen: Das Eigenheim auf dem Land oder im Umland der großen Städte und die Aufstiegskarrieren der Jungen waren prägend für die 70er und 80er Jahre.

Heute erwartet viele Babyboomer ein Altwerden im überdimensionierten Familienhaus, weit weg von den Familienangehörigen, womöglich auch entfernt von guter Infrastruktur und Versorgung und im schlimmsten Fall ohne soziale Einbindung vor Ort. Öffentlich zugängliche Räume werden da wichtig: Begegnungszentren, Häuser, die sich auch ohne ökonomischen Anlass besuchen lassen und an denen der Austausch mit anderen ebenso möglich ist wie das Vertiefen thematischer Interessen oder auch Beratung zu unterschiedlichen Fragen des Älterwerdens. Und da Menschen heute in der Nacherwerbsphase aktiver sind denn je, steigt auch das Interesse an Orten, die Strukturen dafür bieten, sich gesellschaftspolitisch und sozial zu engagieren und im Alter vielleicht sogar selbst etwas Neues auf die Beine zu stellen.

Es geht also um lokale Orte des Miteinanders, der Teilhabe und der Beteiligung. Mit dem Haus im Park in Hamburg- Bergedorf stellt die Körber-Stiftung selbst seit über vier Jahrzehnten ein solches öffentliches Haus für die älteren Generationen zur Verfügung. Bis heute ist das Haus im Park durch die Vielfalt seiner Angebote attraktiv. Lernen, Bewegung, Diskussion, Engagement, Kultur – vieles ist hier täglich an mindestens 10 Stunden möglich.

Bewährtes, aber auch neue Ideen sollen einfließen in das zukünftige Bergedorfer Kultur- und Begegnungszentrum, das KörberHaus: Als neuer Treffpunkt für den ganzen Bezirk – und mit Angeboten insbesondere für die Generationen 50 plus – öffnet es ab 2020 in zentraler Lage seine Türen. Auf rund 5.000 Quadratmetern Fläche wird es ein Theaterhaus mit gemeinwohl-orientierten Angeboten kombinieren. Dazu tragen fünf Partner bei: Theater, Körber-Stiftung, Bezirksamt Bergedorf, die AWO und die Hamburger Öffentliche Bücherhalle. Dazu kommen Projekte und Initiativen, die das Engagement für Bergedorf fördern.

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Zugang nach 2-G-Modell

Wir führen im Haus im Park das 2-G-Zugangsmodell nach den Vorgaben des Hamburger Senats ein, um Begegnung und gemeinsame Aktivitäten in einem geschützteren Rahmen zu ermöglichen. Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung: Bitte beachten Sie unsere aktuellen Hygieneregeln zum Schutz vor Corona (PDF) und betreten Sie das Haus im Park nur mit einem gültigen Impf- oder Genesenennachweis.

Auch das Restaurant im Park und das Theater wechseln auf 2-G. Weitere Informationen zu den einzelnen Vorstellungen finden Sie auf www.theater-bergedorf.de.

Weitere Veranstaltungen der Körber-Stiftung im Haus im Park und im KörberForum finden Sie in unserem Online-Veranstaltungsprogramm. Wir freuen uns auf Sie!


Blog Haus im Park

Über das vielfältige Geschehen im Haus im Park sowie über bürgerschaftliches Engagement in Bergedorf berichten ehrenamtlich engagierte Blogger und Bloggerinnen.

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Kontakt

Haus im Park
Gräpelweg 8
21029 Hamburg
Telefon +49 • 40 • 72 57 02 - 0
Fax +49 • 40 • 72 57 02 - 24
hip@koerber-stiftung.de

Eva Nemela
Leitung Bereich Alter und Demografie
Leitung des Standortes Bergedorf

+49 • 40 • 72 57 02 - 32
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Dorothea Kerrutt
Programmleiterin
Veranstaltungen

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Doris Kreinhöfer
Programmleiterin
Gut Leben im Alter

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Caterina Römmer
Programm-Managerin
Digitale Alterswelten; Eingeloggt!; Lernen und mehr

+49 • 40 • 72 57 02 - 33
roemmer@koerber-stiftung.de

Anfahrt

Bahnstation Bergedorf, vom Zentralen Busbahnhof (ZOB) Bergedorf mit der Linie 235 oder Linie 8810 Richtung Reinbek/Wentorf drei Stationen bis zum Rathaus Bergedorf und zu Fuß zum Gräpelweg 8. Von Wentorf und Reinbek mit dem Bus zum Rathaus Bergedorf.

Erstellen Sie hier einen Fahrplan mit öffentlichen Verkehrsmitteln (HVV). Geben Sie dazu Ihren Abfahrtsort und die gewünschte Abfahrts- bzw. Ankunftszeit ein.

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Das BegegnungsCentrum auf Online-Karten:
OpenStreetMap | Google Maps | Bing Maps

Barrierefreiheit

Das Theater Haus im Park verfügt über zwei rollstuhlgerechte Plätze. Wenn Sie diese bei Veranstaltungen in Anspruch nehmen möchten, bitten wir Sie, sich vorab unter hip@koerber-stiftung.de anzumelden.

Eine induktive Höranlage im Saal ermöglicht es hörgeschädigten Gästen, den Saalton mit einem geeigneten Hörgerät drahtlos zu empfangen. Alternativ leihen die Tontechniker am Regiepult im Saal auf Anfrage mobile Signalempfänger an Besucher aus. Sollten Sie Schwierigkeiten mit dem Tonempfang haben, zögern Sie bitte nicht, unsere Tontechniker anzusprechen.

Für gehörlose Gäste bieten wir ausgewählte Veranstaltungen unseres Programms auch in deutscher Gebärdensprache an. Sie erkennen sie in unserem Veranstaltungskalender am roten Symbol.
Für Gehörlose ist eine Anmeldung erforderlich unter hip@koerber-stiftung.de.

Um noch mehr Menschen die Teilhabe an unseren Angeboten und Veranstaltungen zu ermöglichen, kennzeichnen wir außerdem auch die Veranstaltungen, die sich insbesondere an Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen richten, mit einem lilafarbenen Symbol.

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