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Seoul baut Orte für alle Fragen der Lebensplanung 50 Plus

Ein komplett anderes Herangehen markiert die Orte, die die Seoul 50 Plus Foundation in der südkoreanischen Hauptstadt anbietet. Aber auch an ihrem Beispiel lässt sich verdeutlichen, was öffentliche kommunale Orte im demografischen Wandel erfolgreich macht. Hier geht es um die Einrichtung von Campus-Orten, die Menschen zwischen 50 und 65 für die Zeit des 100-jährigen Lebens umfassend beraten und qualifizieren sollen.

Die Seoul 50 Plus Foundation ist als gemeinnützige Organisation direkt in einen Masterplan der 11-Millionen-Stadt Seoul eingebunden: Mit dem »Comprehensive Plan for the 50+Assistance« reagiert Seoul auf seine massiv alternde Bevölkerung – und auf den Umstand, dass viele Ältere schon in ihren 50ern und damit vor den gesetzlich möglichen Rentenzahlungen von ihren Unternehmen als teure Arbeitskräfte freigesetzt werden. Die Idee: Menschen in genau diesem Lebensabschnitt umfassend fortzubilden und zu coachen, um sie zu weiterem beruflichen, aber auch gesellschaftlichen Engagement zu befähigen und sie auf ein langes Leben und gutes Altern vorzubereiten. Dafür bewährt sich die Idee des »50 Plus Campus«. Es gibt bereits einige dieser Lebensberatungs- und Lernplattformen – viele weitere davon sind in der Stadt geplant.

Ihr Erfolgsgeheimnis liegt nicht nur in ihrer erstklassigen Ausstattung, sondern vor allem im Konzept, alles an einem Ort und für alle gut zugänglich anzubieten: individuelle Beratung zu allen Fragen des Alters und der eigenen Zukunft, berufliche Fortbildung, aber auch die Einführung in Gemeinwohl- und Community-Projekte und in „Encore career services“ sowie die Bestärkung der eigenen Talente und Kompetenzen für soziales Engagement.

Ein Masterplan von oben, um die Alterung der Gesellschaft individuell wie gesellschaftspolitisch zu begleiten, ja, zu steuern? Das mag ungewöhnlich klingen – aber das Beispiel zeigt: Wer das ernsthaft anpackt, braucht mehr als Policy Plans und Empfehlungen: Öffentliche, lokale Orte sind es, die mit konkreten Angeboten ältere Menschen tatsächlich dabei unterstützen können, persönliche Sinnstiftung mit gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden. 

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Die altersfreundliche Stadt Tampere setzt auf Service unter einem Dach


 

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KörberHaus

2019 zieht die Körber-Stiftung mit dem Angebot des Haus im Park in das KörberHaus in der Mitte von Bergedorf.

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Kontakt

Haus im Park
Gräpelweg 8
21029 Hamburg
Telefon +49 • 40 • 72 57 02 - 0
Fax +49 • 40 • 72 57 02 - 24
E-Mail hip@koerber-stiftung.de

Susanne Kutz
Leitung Bereich Alter und Demografie
Leitung Haus im Park der Körber-Stiftung
Telefon +49 • 40 • 72 57 02 - 36
E-Mail kutz@koerber-stiftung.de

Dorothea Kerrutt
Leiterin Kommunikation und Veranstaltungsmanagement

Telefon +49 • 40 • 72 57 02 - 13
E-Mail kerrutt@koerber-stiftung.de

Doris Kreinhöfer
Stv. Leiterin im Haus im Park

Telefon +49 • 40 • 72 57 02 - 16
E-Mail kreinhoefer@koerber-stiftung.de

Caterina Römmer
Leiterin Bildung und Kultur

Telefon +49 • 40 • 72 57 02 - 33
E-Mail roemmer@koerber-stiftung.de

Öffnungszeiten

Büro
Montag bis Freitag: 8.30 bis 18.00 Uhr

Café
Montag bis Freitag: 10.00 bis 18.00 Uhr

Physikalische Therapie
Montag bis Donnerstag: 08.00 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 18.00 Uhr
Freitag: 08.00 bis 12.30 Uhr

Anfahrt

Bahnstation Bergedorf, vom Zentralen Busbahnhof (ZOB) Bergedorf mit der Linie 235 oder Linie 8810 Richtung Reinbek/Wentorf drei Stationen bis zum Rathaus Bergedorf und zu Fuß zum Gräpelweg 8. Von Wentorf und Reinbek mit dem Bus zum Rathaus Bergedorf.

Erstellen Sie hier einen Fahrplan mit öffentlichen Verkehrsmitteln (HVV). Geben Sie dazu Ihren Abfahrtsort und die gewünschte Abfahrts- bzw. Ankunftszeit ein.

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Das BegegnungsCentrum auf Online-Karten:
OpenStreetMap | Google Maps | Bing Maps

Barrierefreiheit

Mit unserem – kostenpflichtigen – Fahrdienst ermöglichen wir auch gehbehinderten Menschen den Besuch des Haus im Park. Unser Kleinbus ist mit einer Hebebühne ausgestattet. Bei Interesse bitten wir um Ihre Voranmeldung. Wir prüfen dann, ob zu dem von Ihnen gewünschten Zeitpunkt eine Fahrmöglichkeit zwischen 9 und 14.30 Uhr (dienstags bis 15.30 Uhr) besteht. Unsere hauptamtliche Fahrerin Sabine Bartels wird unterstützt durch Klaus Steinbeck, der einmal wöchentlich ehrenamtlich unsere Gäste fährt. Sekretariat, Telefon + 49 (0)40 72 57 02-12.

Das Theater Haus im Park verfügt über zwei rollstuhlgerechte Plätze. Wenn Sie diese bei Veranstaltungen in Anspruch nehmen möchten, bitten wir Sie, sich vorab unter hip@koerber-stiftung.de anzumelden.

Eine induktive Höranlage im Saal ermöglicht es hörgeschädigten Gästen, den Saalton mit einem geeigneten Hörgerät drahtlos zu empfangen. Alternativ leihen die Tontechniker am Regiepult im Saal auf Anfrage mobile Signalempfänger an Besucher aus. Sollten Sie Schwierigkeiten mit dem Tonempfang haben, zögern Sie bitte nicht, unsere Tontechniker anzusprechen.

Für gehörlose Gäste bieten wir ausgewählte Veranstaltungen unseres Programms auch in deutscher Gebärdensprache an. Sie erkennen sie in unserem Veranstaltungskalender am roten Symbol.
Für Gehörlose ist eine Anmeldung erforderlich unter hip@koerber-stiftung.de.

Um noch mehr Menschen die Teilhabe an unseren Angeboten und Veranstaltungen zu ermöglichen, kennzeichnen wir außerdem auch die Veranstaltungen, die sich insbesondere an Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen richten, mit einem lilafarbenen Symbol.

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