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»Heimat in der superdiversen Stadt«

Unsere Stadtgesellschaften werden vielfältiger. Das wissen die politisch Verantwortlichen sowie die Bürgerinnen und Bürger in Städten, Gemeinden und Dörfern – sie verwirklichen Integration und leben Vielfalt. Deshalb thematisierte das 8. Körber Demografie-Symposium am 15. und 16. November »Heimat in der superdiversen Stadt«.

Dass es zukünftig nicht nur um Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur oder Religion geht, sondern auch um immer diverser werdende Lebensstile und Familienmodelle – eigentlich um eine Gesellschaft, die keine homogenen Mehrheiten mehr kennt –, das meint der Begriff »superdiverse Stadt«.

Das 8. Körber Demografie-Symposium begleitet lokale Akteure aus der Verwaltung und Zivilgesellschaft dabei, Vielfalt zu gestalten und darüber hinaus die Potenziale gesellschaftlicher Diversität strategisch zu nutzen. Der Blick auf Städte wie Toronto, Malmö oder Mannheim zeigt: Diversität kann eine gute Folie für eine neue Stadterzählung sein. Ein Narrativ, das nicht die Unterschiede, sondern die gemeinsame Heimat betont.

Wie wird die Stadt zur Heimat aller? Was ist Heimat im 21. Jahrhundert – und wie führt man in einer »superdiversen« Stadt? Auch kritische Fragen werden auf dem Symposium diskutiert, z.B. wo Vielfalt zur Verunsicherung führt oder was sozialen Zusammenhalt bedroht.

Das Symposium richtet sich an alle, die lokal die Themen Demografie und Integration verantworten und gestalten – in der Verwaltung und Politik, aber auch in Unternehmen, bei Bildungsträgern, in Vereinen oder Migrantenorganisationen. Es bietet spannende Inputs und gute Praxis, aber auch viel Raum zum kollegialen Austausch.

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