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Vom Unterschied, Geschichte zu begreifen anstatt auswendig zu lernen

Interview mit Benedict Schofield

34 Jahre alt, aus Großbritannien, Germanist und Dozent am King’s College in London

Ist der Zweite Weltkrieg heute, 70 Jahre nach Kriegsende, ein Thema, mit dem man sich immer noch beschäftigen sollte?

Am eindrücklichsten ist mir aus dem EUSTORY-Projekt vor 10 Jahren der Bedarf nach einem nuancierten und aufrichtigen transnationalen Diskurs zum Erbe des Zweiten Weltkrieges geblieben. In Großbritannien prägte damals ein einfaches Sieg-Niederlage-Denken das Narrativ zum Zweiten Weltkrieg. Deshalb war es für mich faszinierend, in der Arbeit mit jungen Europäern aus zahlreichen Ländern Europas diese vereinfachenden Narrative aufzubrechen. Wir entdeckten Gemeinsamkeiten in den Erfahrungen des Krieges, die uns eine Annährung ermöglichten und hoffen ließen, dass sie ein Wiederholen der Vergangenheit vereiteln würden. Die Polarisierung und Radikalisierung politischer Gruppierungen und die Rückkehr zu einer gefährlichen Rhetorik und nationalen Stereotypen im Zuge der Finanzkrise zeigen jedoch, welche Bedeutung ein grenzübergreifender Austausch über die Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges auch heute noch hat.

In welcher Weise ist Deine Familie vom Zweiten Weltkrieg betroffen?

Mein Großvater kämpfte im Zweiten Weltkrieg, allerdings war das nie Gesprächsthema innerhalb der Familie. Was jedoch wiederholt diskutiert wurde, war der Bedarf nach einer europäischen Aussöhnung. Nach dem Krieg wurde mein Großvater Deutschlehrer und versuchte auf diesem bescheidenen Weg seinen Beitrag zu einer Annäherung zwischen Großbritannien und Deutschland zu leisten. Das war sein Versuch, die Debatte weg zu führen von dem Denken in Kategorien von »Sieger« und »Besiegten«.

In dem Projekt, an dem Du 2005 zum »Langen Schatten des Zweiten Weltkriegs« teilgenommen hast, habt Ihr als Teilnehmer einige Forderungen zur »Zukunft der Erinnerung« an den Zweiten Weltkrieg aufgestellt. Dabei ging es zum Beispiel um einen multiperspektivischen Zugang zur Geschichte des Zweiten Weltkrieges, um eine zeitgemäße Umgestaltung von Denkmälern, um eine Stärkung des Dialogs zwischen den Generationen und um eine Einbindung junger Europäer in die Entwicklung von Schulbüchern über den Zweiten Weltkrieg.

Was ist Dir heute, 70 Jahre nach Ende des Krieges und 10 Jahre nach Deiner Teilnahme an dem Projekt, besonders wichtig, wenn es um die Zukunft der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg geht? Sind die Forderungen von damals noch gültig? Wie sollten sie aus Deiner Sicht ergänzt werden?

Viele der damaligen Forderungen sind heute noch vollkommen gütig. Insbesondere der Dialog zwischen Generationen und Nationen erscheint mir die wichtigste Grundlage für die Zukunft zu sein. Unsere damaligen Überlegungen zur Überarbeitung von Denkmälern wurden mittlerweile von der digitalen Revolution überholt. Heute können Smartphones und Apps dazu genutzt werden, Denkmäler neu zu beleben – die digitale Technik scheint mir sogar einer der Schlüssel dafür zu sein, eine intensivere Auseinandersetzung mit Erinnerungsorten zu erreichen. Ähnliches gilt für unsere Gespräche über ein gesamteuropäisches Geschichtsbuch zum Zweiten Weltkrieg! Das könnte sicherlich mit Hilfe einer App oder gemeinsamen Online-Plattformen möglich werden. Einige Museen und Institutionen arbeiten bereits an der Umsetzung solcher Konzepte.

Was allerdings tatsächlich noch nötig wäre, ist, all die verschiedenen nationalen Geschichten mit anderen nationalen Geschichten zusammen zu bringen, um den europäischen Diskurs zu ermöglichen, den wir uns vor zehn Jahren erhofften.

Welches ist in Deinem Land der zentrale Gedenktag, der an den Zweiten Weltkrieg erinnert? Woran erinnert dieser Tag und wie wird er begangen?

In Großbritannien gilt der 11.November als zentraler Gedenktag. Auch wenn dieser Tag das Ende des Ersten Weltkrieges kennzeichnet, ist er als Gedenktag aller Kriege angelegt. Im öffentlichen Bewusstsein allerdings liegt der Schwerpunkt immer noch auf dem Ersten Weltkrieg, symbolisch stehen dafür die roten Mohnblumen. Am 27.Januar findet das Gedenken an den Holocaust statt, das uns gleichsam mahnt, über den Zweiten Weltkrieg hinaus an die Opfer anderer Völkermorde zu denken. Zu besonderen Jahrestagen wird über historisch bedeutsame Tage wie den D-Day (Beginn der Befreiung Europas); V-E Day (Sieg in Europa) und V-J Day (Sieg in Japan) berichtet.

Interview mit Marius Drasovean

31 Jahre alt, aus Rumänien, Manager eines Marketing- und Beratungs-Unternehmens

Ist der Zweiten Weltkrieg heute, 70 Jahre nach Kriegsende, ein Thema, mit dem man sich immer noch beschäftigen sollte?

Ja, auf jeden Fall. Wenn wir die aktuelle geopolitische Landkarte Europas im Besonderen und der Welt im Allgemeinen anschauen, sehen wir, dass es viele Konflikte gibt. Unglücklicherweise wandeln sich diese zunächst nur als Bedrohung klassifizierten Probleme schnell zu militärischen Auseinandersetzungen (wie in der Ostukraine). Deswegen ist es wichtig, sich mit historischen Ereignissen, insbesondere dem Zweiten Weltkrieg, auseinanderzusetzen. Eines der größten Probleme bei der Vermittlung der Geschichte des Zweiten Weltkrieges ist, dass sie sich auf die Fragen beschränkt: Was ist passiert? Wann? Und wer ist verantwortlich dafür? Wir lernen die Fakten und Schlüsselfiguren historischer Ereignisse auswendig, aber dadurch gelingt es uns eben noch nicht, aus der Geschichte zu lernen.

In welcher Weise ist Deine Familie vom Zweiten Weltkrieg betroffen?

Einer meiner Großväter kämpfte in der Artillerie im Tatra Gebirge der Slowakei sowie bei den Schlachten am Don in Russland. Ich war erst sieben Jahre alt als er starb und kann mich nur an eine seiner Kriegsgeschichten erinnern. Eine Bombe, die in seiner unmittelbaren Nähe explodierte, hätte ihn unter den Erdmassen fast begraben. Wenn ihn nicht ein Kamerad gerettet hätte, wäre er damals gestorben.

In dem Projekt, an dem Du 2005 zum »Langen Schatten des Zweiten Weltkriegs« teilgenommen hast, habt Ihr als Teilnehmer einige Forderungen zur »Zukunft der Erinnerung« an den Zweiten Weltkrieg aufgestellt. Dabei ging es zum Beispiel um einen multiperspektivischen Zugang zur Geschichte des Zweiten Weltkrieges, um eine zeitgemäße Umgestaltung von Denkmälern, um eine Stärkung des Dialogs zwischen den Generationen und um eine Einbindung junger Europäer in die Entwicklung von Schulbüchern über den Zweiten Weltkrieg.

Was ist Dir heute, 70 Jahre nach Ende des Krieges und 10 Jahre nach Deiner Teilnahme an dem Projekt, besonders wichtig, wenn es um die Zukunft der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg geht? Sind die Forderungen von damals noch gültig? Wie sollten sie aus Deiner Sicht ergänzt werden?

Es ist vor allem wichtig aus der Geschichte zu lernen. In dieser Hinsicht sind die Forderungen weiterhin gültig. Auch wenn einige Länder bereits einige unserer damaligen Forderungen umgesetzt haben, ist es gut, diese Dinge immer wieder einzufordern, um eine größere öffentliche Wahrnehmung für die Erinnerung des Zweiten Weltkrieges zu erzielen.

Mit Blick auf Rumänien, steht eine Umsetzung der Forderungen nach wie vor aus. Mangels eines persönlichen Bezugs kann ich über das aktuelle Bildungssystem wenig Auskunft geben. Allerdings kann ich auf die öffentlichen Medien verweisen, deren Hauptaufgabe die Information der Bevölkerung ja sein soll, die aber wenig bis kein Interesse an historischen Themen haben. Leider gibt es nur wenige Fernsehsender in Rumänien, die historische Themen in ihr Programm aufnehmen.

Ende 2014 hatte ich die Idee, alle historischen Denkmäler in Rumänien zu inventarisieren, die dem Ersten und Zweiten Weltkrieg gewidmet sind. Das Kultusministerium und jede Stadt haben eine Liste mit Denkmälern. Das Besondere an dem Projekt wäre die Einbindung von Einwohnern und ihren Geschichten in dieses Projekt. Dadurch würde eine größere Wahrnehmung der Denkmäler und des Bezugs der Gemeinde und der Bewohner zu den Ereignissen des Krieges hergestellt. Dank der persönlichen Beziehung mit den Bewohnern könnte die Debatte über die Geschichte des Zweiten Weltkriegs und über die Erinnerungen an den Krieg in einen aktuelleren Kontext gesetzt werden. Das würde den Menschen helfen, aus der Geschichte zu lernen.

Welches ist in Deinem Land der zentrale Gedenktag, der an den Zweiten Weltkrieg erinnert? Woran erinnert dieser Tag und wie wird er begangen?

In der Sowjet Union war der 23. August zentraler Gedenktag und rumänischer Nationalfeiertag zugleich. König Michael hatte an diesem Tag die Regierung von Ion Antonescu aufgelöst, die Nazi-Deutschland unterstützt hatte.

Seit 1989 ist der 1.Dezember nationaler Feiertag und erinnert an die Wiedervereinigung rumänischer Gebiete am Ende des Zweiten Weltkrieges.

Heutzutage wird das Gedenken an Kriegshelden, insbesondere des Zweiten Weltkrieges, eng an die religiöse Feierlichkeit der Auferstehung Jesu gebunden. An diesem Tag werden Trauerkränze an Denkmälern im ganzen Land niedergelegt, Messen gefeiert und militärische Paraden abgehalten. Man könnte diese Feierlichkeiten auch zusammenfassen unter dem Motto: Viel Wert auf Äußerlichkeiten und wenig Wert auf Inhalte legen.

Interview mit Tomaž Čebela

28 Jahre alt, aus Slowenien, Master Europäischer Studien

Ist der Zweite Weltkrieg heute, 70 Jahre nach Kriegsende, ein Thema, mit dem man sich immer noch beschäftigen sollte?

Ja, weil Europa seine Brüche und Spaltungen noch nicht überwunden hat. Ich bin sicher, wir würden unseren inneren Kompass verlieren, wenn wir aufhören würden daran zu erinnern, welche Konsequenzen der Krieg für Europa hatte.

In welcher Weise ist Deine Familie vom Zweiten Weltkrieg betroffen?

Die Familiengeschichten über den Krieg prägten meine Familie. Beispielsweise hörte ich oft, wie Deutsche nach Partisanen in unserer Gegend fahndeten und die Bevölkerung unter Druck setzten sie zu verraten, und wie die Partisanen fast meinen Großvater mit sich genommen hätten. Wäre es ihnen gelungen, wäre mein Großvater wie viel andere damals wahrscheinlich verschwunden und weder mein Vater noch ich wären heute auf der Welt. Solche Geschichten erzählt man häufig in Slowenien und insbesondere die ältere Generation will sie nicht vergessen.

In dem Projekt, an dem Du 2005 zum »Langen Schatten des Zweiten Weltkriegs« teilgenommen hast, habt Ihr als Teilnehmer einige Forderungen zur »Zukunft der Erinnerung« an den Zweiten Weltkrieg aufgestellt. Dabei ging es zum Beispiel um einen multiperspektivischen Zugang zur Geschichte des Zweiten Weltkrieges, um eine zeitgemäße Umgestaltung von Denkmälern, um eine Stärkung des Dialogs zwischen den Generationen und um eine Einbindung junger Europäer in die Entwicklung von Schulbüchern über den Zweiten Weltkrieg.

Was ist Dir heute, 70 Jahre nach Ende des Krieges und 10 Jahre nach Deiner Teilnahme an dem Projekt, besonders wichtig, wenn es um die Zukunft der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg geht? Sind die Forderungen von damals noch gültig? Wie sollten sie aus Deiner Sicht ergänzt werden?

Am wichtigsten war für mich die Möglichkeit, an diesem Projekt vor 10 Jahren teilzunehmen zu dürfen. Sich schwierigen Fragen zu stellen und den bewegenden Bericht einer polnischen Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald zu hören, war für mich, einen 18jährigen Abiturienten, im Jahr 2005 überwältigend. Diese Erfahrung hat mein Leben verändert.

Deswegen ist meiner Meinung nach das Fördern transgenerationaler Dialoge in der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg von zentraler Bedeutung. Hätte ich vor 10 Jahren nicht an diesem Projekt teilgenommen, könnte ich heute weder unterschiedliche Perspektiven und Narrative von Geschichte verstehen, noch wäre dieses Verständnis ein Teil meiner Persönlichkeit geworden.

Welches ist in Deinem Land der zentrale Gedenktag, der an den Zweiten Weltkrieg erinnert? Woran erinnert dieser Tag und wie wird er begangen?

Am 27. April wird in Slowenien an den Tag erinnert, an dem sich der Widerstand in Slowenien formierte und aktiv wurde. Es finden offizielle Gedenkveranstaltungen mit Kranzniederlegungen an Denkmälern und Erinnerungssorten statt.

Interview mit Ksenia Sredniak

29 Jahre alt, aus Russland, Historikerin, Dozentin an der Technischen Universität in Nischni Nowgorod

Ist der Zweite Weltkrieg heute, 70 Jahre nach Kriegsende, ein Thema, mit dem man sich immer noch beschäftigen sollte?

Ja, aufgrund der Millionen von Opfern, aber auch aufgrund des europaweiten Bedeutungszuwachses nationalistischer Gruppierungen. Wenn ich mit jungen Leuten spreche, wird deutlich, dass sie in der Schule zwar gelernt haben, dass Faschismus und Nationalsozialismus schlecht waren, allerdings können sie oft nicht erklären, worin diese Schlechtigkeit bestand.

In welcher Weise ist Deine Familie vom Zweiten Weltkrieg betroffen?

Die Familie meines Vaters lebte in Stalingrad und meine Großmutter erlebte den Krieg dort. Sie war sieben Jahre alt, als die Schlacht von Stalingrad begann. Bis heute hört sie das Rattern der Messerschmitts in ihren Träumen. Zusammen mit ihrer Mutter und zwei Geschwistern überlebte sie, aber ihr Vater und mein Ur-Großvater Alexey Degtyarev wurden 1942 in der Nähe von Kertsch umgebracht.

Mütterlicherseits nahm mein Ur-Großvater Ivan Sheronov am Zweiten Weltkrieg Teil. Er durchquerte halb Europa mit der Roten Armee und nahm an der Befreiung Berlins teil. Mein Bruder und ich haben es als Kinder geliebt, seine zahlreichen Medaillen zu bestaunen.

In dem Projekt, an dem Du 2005 zum »Langen Schatten des Zweiten Weltkriegs« teilgenommen hast, habt Ihr als Teilnehmer einige Forderungen zur »Zukunft der Erinnerung« an den 2. WK aufgestellt. Dabei ging es zum Beispiel um einen multiperspektivischen Zugang zur Geschichte des Zweiten Weltkrieges, um eine zeitgemäße Umgestaltung von Denkmälern, um eine Stärkung des Dialogs zwischen den Generationen und um eine Einbindung junger Europäer in die Entwicklung von Schulbüchern über den Zweiten Weltkrieg.

Was ist Dir heute, 70 Jahre nach Ende des Krieges und 10 Jahre nach Deiner Teilnahme an dem Projekt, besonders wichtig, wenn es um die Zukunft der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg geht? Sind die Forderungen von damals noch gültig? Wie sollten sie aus Deiner Sicht ergänzt werden?

Zehn Jahre nach dem Projekt messe ich unseren Forderungen nach wie vor große Bedeutung zu. Aus heutiger Perspektive würde ich mir allerdings mehr Geschichte und weniger Politik im Gedenken an den Zweiten Weltkrieg wünschen. Leider geschieht das Gegenteil: Politiker verdrehen und missbrauchen die Erfahrungen des Krieges, um sie ihren Ideologien einzuverleiben. Die Stimme der Historiker ist zu schwach, um sich in der breiten Öffentlichkeit Gehör zu verschaffen.

In den vergangenen 10 Jahren habe ich mich auch beruflich mit Erinnerungskulturen, insbesondere zum Zweiten Weltkrieg beschäftigt. Ich nahm an Konferenzen teil und habe eigene Projekte umgesetzt, die sich an Jugendliche richteten. In Zusammenarbeit mit Kollegen aus Hamburg und dem Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst habe ich beispielsweise in den Jahren 2012 und 2013 Interviews mit jungen Menschen aus Russland und Deutschland durchgeführt, die ein besonderes Interesse am Zweiten Weltkrieg im Allgemeinen und der Schlacht von Stalingrad im Besonderen haben. Sie schreiben Gedichte darüber, nehmen an Reinszenierungen von Kriegsereignissen teil oder tragen T-Shirts mit der Aufschrift »Stalingrad 43«. Gemeinsam ist all diesen Erinnerungsformen der aktive Zugang, den wir in einer Ausstellung präsentieren möchten. Die Ausstellung soll sich nicht mit Krieg, sondern konkret mit der Erinnerung an den Krieg und mit Formen des Gedenkens beschäftigen.

In anderen Projekten, die sich mit Erinnerungskultur befassten, erstellten wir Texte, Internetseiten, Präsentationen und Filme. 2010 entstanden in der Zusammenarbeit mit Geschichtsstudenten aus Russland und Kunststudenten aus Frankfurt Filme, die auf Briefen deutscher Soldaten aus Stalingrad basieren. (https://vimeo.com/16941592).

Welches ist in Deinem Land der zentrale Gedenktag, der an den Zweiten Weltkrieg erinnert? Woran erinnert dieser Tag und wie wird er begangen?

Der zentrale Gedenktag in Russland ist de 9.Mai. Es ist einer der wichtigsten nationalen Feiertage und wird ausgiebig gefeiert – inklusive einer Militärparade, offiziellen Ansprachen, und Salutschüssen. Die Menschen legen Blumen an Denkmälern nieder und singen Kriegslieder. Die offizielle Gedenkfeier ist den Helden, dem Sieg und dem Triumph gewidmet. Allerdings wird privat, in Familien wie meiner, unserer Verwandten gedacht, die im Krieg gestorben sind.

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