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Meldung

»Ich am Ende. Am Ende Ich.«

Die Konferenzreihe »Hamburger Horizonte« geht in die zweite Runde. Über die Herausforderungen für und Einflüsse auf das Ich in unserer komplexer werdenden Welt diskutieren vom 22. bis 23. November Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Hamburger Publikum.

Das spätmoderne Ich wird gestaltet, inszeniert und dabei im Kern angegriffen: Der Fortschritt in Genetik und Biomedizin führt dazu, dass wir uns in viel radikalerer Weise selbst »machen« und optimieren können, als wir das je für möglich gehalten hätten. Zugleich unterhöhlt Künstliche Intelligenz das menschliche Monopol auf geistige Höchstleistungen und kratzt damit nicht nur an unserem Selbstverständnis, sondern verursacht auch ganz handfeste Ängste um den eigenen identitätsstiftenden Job.

Gesellschaftlich werden beide Entwicklungen von zunächst paradoxen Trends gerahmt: Einerseits scheinen westliche Gesellschaften unter dem Imperativ fortschreitender Individualisierung zu stehen. Andererseits sind wir konfrontiert mit zunehmender Kollektivierung in politisch-weltanschaulicher Hinsicht etwa in Form identitärer Bewegungen. Was also wird aus dem Ich zwischen all diesen Herausforderungen? Über dessen ungewisse Zukunft befassen sich die interdisziplinären Podien.

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