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Informationen zu Corona auf Arabisch & Persisch

In Zeiten der Corona-Pandemie stellen Falschmeldungen eine noch größere Gefahr dar als sonst. Die Nachrichtenplattformen »Amal, Hamburg!« und »Amal, Berlin« bieten verlässliche Informationen auf Arabisch und Dari/Farsi. Damit tragen sie dazu bei, dass Menschen, die kaum Deutsch verstehen, mit den wichtigsten Neuerungen vertraut werden.

Informationslücke schließen

»Die Nachfrage steigt massiv und schließt eine wichtige Informationslücke«, bestätigt Redaktionskoordinatorin Cornelia Gerlach. Unter Hochdruck arbeiten in Hamburg derzeit vier Redakteurinnen und Redakteure daran, die Nachrichtenlage zu beobachten. Sie wollen ihre Leserschaft über aktuelle Entwicklungen in Hamburg informieren. Das Angebot wird stark nachgefragt: Auf Facebook verfolgen mehr als 11.000 Arabisch und Persisch sprechende Menschen die Nachrichten.

Senats-Verordnungen besser verstehen

Ein großes Bedürfnis der Community ist es, die aktuellen Verordnungen der Bundesregierung und des Hamburger Senats besser verstehen zu können. Auch die Webseiten der beiden Amal-Redaktionen verzeichneten in den letzten Wochen doppelt so viele Seitenaufrufe. »In Zeiten wie diesen, ist der Wert von seriösen und schnell vermittelten Informationen unerlässlich – sie retten Leben. Wir setzten im Moment alles daran, eine noch größere Leserschaft zu erreichen. Durch gezielte Facebook-Kampagnen, die wir gemeinsam mit einer Agentur umsetzen, erfährt auch die Zielgruppe, die 'Amal, Hamburg!' bislang noch nicht folgt, von dem Informationsangebot«, betont Theresa Schneider, Programmleiterin Exil bei der Körber-Stiftung,

»Amal, Hamburg!« und »Amal, Berlin!« sind Projekte der Evangelischen Journalistenschule und der Körber-Stiftung, unterstützt von der Evangelischen Kirche in Deutschland, dem Hamburger Abendblatt, der Schöpflin-Stiftung, Stiftung Mercator, dem Evangelischen Pressedienst in Norddeutschland und der Ecclesia Versicherungsdienst GmbH.

Weitere Informationen zu Amal, Hamburg!

 


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