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Initiative NAT
  • Foto: Initiative NAT/<br />Claudia Höhne

  • Schüler und Studierende, die im Förderkreis über ihre Projekte erzählt haben.<br />(FotoInitiative NAT/<br />Thomas Rokos)

  • - Meldung

    NAT-Förderkreis bei Lufthansa

    Mitglieder des NAT-Förderkreises und Vertreter von Unternehmen, die es werden könnten, trafen sich auf Einladung von Lufthansa Technik (LHT) und der Initiative Naturwissenschaft & Technik bei Lufthansa.

    Lufthansa ist bereits seit 2009 Kooperationsunternehmen der Initiative NAT und engagiert sich in einem vernetzten Talentprogramm für den Nachwuchs. »LHT ist es wichtig, Talente frühzeitig in den Blick zu nehmen und eine dauerhafte Bindung herzustellen. Das beginnt mit Schülerpraktika in der neunten Jahrgangstufe und den Oberstufenprofilprojekten und geht über das duale Studium der Technik Students ggf. bis zur Promotion.« Peter Schürholz, Head of Talent Relationship Management der Lufthansa Technik AG, ist zuständig für die vielfältigen und verzahnten Nachwuchsprogramme bei Lufthansa. Das Unternehmen kann aufgrund seines erfolgreichen Engagements einen Großteil der freien Stellen zielgenau mit den geförderten Auszubildenden, Studierenden und jungen Absolventen besetzen. Schürholz ist es ein Anliegen, dass er die Talente entsprechend ihrer Interessen und Fähigkeiten unterbringt. »Das gelingt uns bei rund 80 Prozent« – eine große Erfolgsquote, dennoch sagt Peter Schürholz das eher selbstkritisch. Er will allen Talenten, die zum Unternehmen passen, eine Karriere bei LHT ermöglichen.

    Lufthansa kooperiert im Rahmen der Initiative NAT mit dem Gymnasium Ohmoor und dem Margaretha-Rothe-Gymnasium, Abiturienten aus den Profilen erzählten über ihre NAT-Projekte mit Lufthansa und der HAW sowie über ihre Studien- und Berufspläne. Die Technik-Students Stefanie Römer und Niclas Büchel sind »Dualis« – im Semester studieren sie, von LHT finanziert, an technischen Hochschulen wie z. B. der HAW Hamburg, in den vorlesungsfreien Zeit arbeiten sie im Unternehmen und sammeln praktische Erfahrung. Die Vernetzung im Unternehmen und die Praxiseinsätze, u.a. im Rahmen von Auslandspraktika, schaffen hervorragende Startbedingungen, so Stefanie Römer. Die Schülerinnen und Schüler, die in einer Woche ihr Physik-Abitur schreiben und bereits an ihren Zukunftsplänen »danach« schmieden, hören aufmerksam zu: Finn interessiert sich für Flugzeugbau und Informatik, Lena will Wirtschaftsingenieurin werden, Robin auf jeden Fall dual studieren, ebenso Mohamed. Fabian hat sich für Mathematik-Physik auf Lehramt entschieden und erntet Applaus: In der Nachwuchsdebatte wird oft vergessen, dass auch in der Schule talentierte und qualifizierte Begeisterer für den Nachwuchs gebraucht werden. Ramesh ist noch ganz offen und meint, neben dem Ingenieurwesen fände er auch Psychologie und Medizin spannend. Für den Förderkreis und die übrigen Gäste ist deutlich: Die Idee der Initiative NAT, durch Anwendungs- und Praxisbezug in den Schul-Unternehmens-Kooperationen den Unterricht in Naturwissenschaft und Technik zu beleben und Jugendliche für die MINT-Fächer auch nach dem Abitur zu gewinnen, geht auf.

    Wenn Sie sich für die Arbeit der NAT interessieren und operativ oder finanziell unterstützen können, nehmen Sie Kontakt auf:

    www.initiative-nat.de
     


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