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Aktuelle Mitglieder

Sergey Ababkin, Tenor

Sergey Ababkin wurde 1991 in Parabel, Russland geboren. 2008 begann er sein Gesangsstudium bei V. M. Gavrichkov am Ivanov-Radkevich College of Arts. Im Jahre 2011 gewann er den ersten Preis beim internationalen Wettbewerb »Romansiada« in Moskau. Seit 2012 studiert Sergey Ababkin Gesang bei Y. M. Marusin am Rimsky-Korsakov St. Petersburg State Conservatory.

Rollen in seinem Repertoire beinhalten Lykov aus Rimsky-Korsakovs »Die Zarenbraut«, Lensky aus Tchaikowskys »Eugen Onegin« und den jungen Zigeuner aus Rachmaninoffs »Aleko«.

Seit der Spielzeit 2016/17 ist Sergey Ababkin Mitglied im Internationalen Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper.

Ruzana Grigorian, Mezzosopran

Die aus Moskau stammende Mezzosopranistin Ruzana Grigorian begann ihr Gesangsstudium im Alter von 16 Jahren an der Russischen Akademie für Theaterkunst (GITIS). Im Rahmen des dortigen Opernstudios wirkte sie in Purcells »Dido and Aeneas« mit und sang die Rolle des Orpheus in Glucks »Orfeo ed Euridice«.

Von 2007 bis 2015 war sie Solistin im Orfey Theater in Russland und nahm an der Sommerakademie der GITIS unter der Leitung von A. Kalyagina teil. Im Rahmen eines Projekts übernahm sie die Partie der Carmen in der gleichnamigen Oper. 2011 war sie am Moskauer Musiktheater als Maddalena in Verdis »Rigoletto« zu hören, bevor sie im Jahr 2012 die Partie der Olga in Tschaikowskys »Eugen Onegin« im Orfey Theater sang.

Seit Oktober 2015 studiert Ruzana Grigorian Gesang am Mozarteum in Salzburg, zunächst bei Prof. Barbara Bonny, aktuell bei Prof. Mario Diaz. Im Jahr 2016 debütierte sie in der Rolle der Bianca in Brittens »The Rape of Lucretia« und 2017 als Filipjewna in Tschaikowskys »Eugen Onegin«, beides Universitätsproduktionen am Mozarteum Salzburg.

Seit der Spielzeit 2017/2018 ist Ruzana Grigorian Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Hamburg.

Sascha Emanuel Kramer, Tenor

Der Tenor Sascha Emanuel Kramer wurde 1988 in Zürich geboren. Schon früh nahm er Schauspielunterricht bei Rosmarie Metzenthin und wurde bei den Zürcher Sängerknaben zum Knabensopran ausgebildet. In dieser Zeit führten ihn Tourneen durch Deutschland, Russland und China. In den Jahren 2008–2010 wurde er von Prof. Jakob Stämpfli unterrichtet. Gleichzeitig studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Zürich (2008–2013, MLaw, magna cum laude). Seit 2012 arbeitet er mit Prof. Jane Thorner zusammen. 2015 schloss er sein Gesangsstudium an der Zürcher Hochschule der Künste mit Auszeichnung ab.

Außerdem trat Kramer im In- und Ausland als gefragter Solist in Erscheinung. Im Sommer 2013 debütierte er an den Salzburger Festspielen, wo er im Rahmen der »Akademie Meistersinger« die Rolle eines Lehrbuben verkörperte (Meistersinger von Nürnberg). 2014 sang er in den Stadttheatern Baden und Schaffhausen die Tenorpartie in der Mozartoper »Il Re Pastore«. Im Oktober 2014 debütierte er im Kleinen Saal der Tonhalle Zürich. 2015 trat er erstmals mit dem Klangkörper »Spira Mirabilis« in Italien (u.a. am Teatro di Lucca) auf (9. Sinfonie, Ludwig v. Beethoven). Die 9. Sinfonie von Ludwig v. Beethoven sang er 2015 zudem in der Tonhalle Zürich, Victoria Hall Genf, Kulturkasino Bern sowie im Stadtcasino Basel.

Seit der Spielzeit 2016/17 ist Sascha Emanuel Kramer Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Hamburg.

Jóhann Kristinsson, Bariton

Der isländische Bariton Jóhann Kristinsson studierte von 2009 bis 2013 an der Akademie für Gesang und vokale Kunst in Reykjavik/Island bei Bergþór Pálsson. Sein Masterstudium an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« begann er 2015 in der Klasse von Prof. Scot Weir. Unterricht erhielt er außerdem bei KS Prof. Thomas Quasthoff, Prof. Wolfram Rieger und Prof. Júlia Várady und sammelte darüber hinaus musikalische Impulse in Meisterkursen bei Thomas Hampson und Graham Johnson.

Nach seinem Studium in Island übernahm er die Rolle des Pfarrer Torfi in der Uraufführung der Isländischen Oper »Ragnheidur« von Gunnar Þórðarson. Das Konzert wurde bei der Isländischen Musikpreiverleihung 2013 als das musikalische Ereignis des Jahres nominiert. Im Jahr 2013 sang Jóhann Kristinsson auch die Rolle des Morales in Georges Bizets »Carmen« an der Isländischen Oper. 2015 sang Johann Kristinsson die Rolle des Eugen Onegin in der Aufführung der Hochschule für Musik »Hanns Eisler«, Berlin.

Neben den Partien des Morales aus Bizets »Carmen« und Onegin aus Tchaikovskys »Eugen Onegin«, umfasst sein Repertoire verschiedene Arien von Bellini, Donizetti, Gounod, Korngold, Lortzing, Mozart, Rossini, Tschaikovsky, Verdi und Wagner.

Im Sommer 2016 wurde er Finalist im Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang Zwickau. Im März 2017 gewann er den 3. Preis und den Publikumspreis des Wettbewerbs, »Das Lied« in Heidelberg.

Seit der Spielzeit 2017/2018 ist Jóhann Kristinsson Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Hamburg.

Narea Son, Sopran

Narea Son wurde am 23. September 1990 in Seoul / Südkorea geboren, wo sie auch ihr Bachelor-Studium an der Seoul National University erfolgreich abschloss. Danach führte sie ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg im Masterstudiengang Oper und im Konzertexamen Oper bei Carolyn James fort.

Bereits mit 19 Jahren gab sie ihr erstes Solokonzert in der Konzertreihe »Debut für junge Sänger« in der Geumho-Konzerthalle. Schon während des Studiums sang sie die Partien der »Mimi« in »La Bohème« von Puccini, »Donna Elvira« in »Don Giovanni« von Mozart, »Le Feu«, »La Princesse« und »Le Rossignol« in der Oper »L’enfant et les Sortilèges« von Ravel, »Valencienne« in »Die lustige Witwe« von Lehár, »Königin der Nacht« sowie das Sopran-Solo des »Messiah« von Händel in Hochschulaufführungen.

Erweiternd zu ihrem Studium konnte sie an verschiedenen Meisterklassen teilnehmen, u.a. bei Cheryl Studer (2012), Mariella Devia (2007) Bruna Baglioni(2010), Edda Moser(2013) und Brigitte Fassbaender(2014) sowie Joyce DiDonato (2015) an der Carnegie Hall in New York mit Live Stream von Arte TV.

Narea Son gewann diverse Gesangswettbewerbe. Sie war Finalistin bei der International de chant de Toulouse competition (2014), gewann den ersten Preis sowohl bei der Elise Meyer competition (2014) als auch bei der Maritim Music Competition (2013) in Hamburg.

Seit der Spielzeit 2016/17 ist Narea Son Mitglied im Internationalen Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper.

Denis Velev, Bass

Denis Velev, 1992 in Plovdiv geboren, zog im Alter von vier Jahren mit seiner Familie nach Russland, wo er wenig später mit dem Klavierspiel begann. Als Mitglied eines Kinderchores trat er früh solistisch auf und wurde bei renommierten Kindergesangswettbewerben mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Im Rahmen seines Studiums an der Russischen Akademie für Theaterkunst bei Tamara Siniavskaya war er in vielen Opern- und Schauspielproduktionen an der Akademie zu erleben und debütierte am Stanislavsky & Nemirovich-Danchenko Theater Moskau mit Werken von Mozart und Gluck.

Nach seinem Abschluss an der Russischen Akademie für Theaterkunst 2015 wurde Denis Velev an das Galina Vishnevskaya Opera Centre engagiert, wo er vornehmlich mit Partien der russischen Opernliteratur in Erscheinung trat.

Seit der Spielzeit 2016/17 ist Denis Velev Mitglied des Internationalen Opernstudios.

Shin Yeo, Bass

Shin Yeo wurde in Daegu, Südkorea, geboren. Von 2005 bis 2009 besuchte er die Korea National University of Arts in Seoul von Prof. Simon Yang, die er mit einem Bachelor abschloss. 2012 bis 2014 folgte ein Masterstudium für Operngesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart in der Klasse von Prof. Francisco Araiza, 2014/2015 die Meisterklasse bei Prof. Sylvia Greenberg an der Hochschule für Musik und Theater in München.

Sein bereits auf verschiedenen Bühnen gesungenes Repertoire umfasst Partien wie Frank (»Die Fledermaus«), Don Estoban (»Der Zwerg«) sowie die Titelpartien in »Le nozze di Figaro«, »Gianni Schicchi« und »Don Pasquale«.

Während der Spielzeiten 2015/2016 und 2016/17 war Shin Yeo Mitglied im Opernstudio Niederrhein und stand dort u.a. in folgenden Partien auf der Bühne: Silvano und Tom in »Un ballo in maschera« von Giuseppe Verdi, Fiorillo/Offizier und Bartolo in »ll barbiere di Siviglia« von Gioacchino Rossini, Kuligin in »Katja Kabanowa« von Leos Janacek , Heerrufer des Königs und Brabantischer Edler in »Lohengrin« von Richard Wagner sowie Peter in »Hänsel und Gretel« von Engelbert Humperdinck.

Seit der Spielzeit 2017/2018 ist Shin Yeo Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Hamburg.

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