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Agnieszka Tomaszewska, Sopran

Opernstudiomitglied: 2005-2007

Agnieszka Tomaszewska wurde in Danzig geboren und studierte an der Musikakademie Danzig Gesang. Nach ihrem Diplom im Jahre 2004 nahm die junge Sopranistin ein postgraduales Studium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien auf. Sie belegte Meisterkurse bei Helena Lazarska, Barbara Bonney, Renata Scotto und Katia Ricciarelli. Als Auszeichnung für bedeutendes Kulturschaffen in Polen erhielt Agnieszka Tomaszewska unter anderem den »Preis der Stadt Danzig für besondere Erfolge im Bereich Musik«. 2004 war die Sängerin Preisträgerin im Rahmen der Internationalen Sommerakademie Mozarteum und Stipendiatin des Polnischen Kultusministeriums. Im Jahre 2005 gewann sie den ersten Preis beim internationalen »Ada Sari – Wettbewerb der Vokal Kunst« in Polen. Agnieszka Tomaszewska sang zahlreiche Konzerte mit dem Philharmonischen Orchester und dem Baltischen Opernorchester in Polen, Deutschland, Schweden, Spanien, Frankreich, Litauen, Österreich, der Türkei und auf den karibischen Inseln. Dort war sie unter anderem in Wolfgang Amadeus Mozarts »Krönungsmesse« sowie in Johann Sebastian Bachs »Magnificat« zu hören. Weitere Engagements hatte sie in Johann Sebastian Bachs »Matthäus-Passion« mit der Kammersinfonie Bremen sowie in Boccherinis »Stabat Mater« im Paul Rockek Quintett im Rahmen der Salzburger Festspiele. Auf der Opernbühne sang die Sopranistin zwischen 2003 und 2005 Partien wie Serpina (»La serva Padrona«), Cleopatra (»Giulio Cesare«), Adina (»L’Elisir d’Amore«), Arminda (»La finta giardiniera«). Seit Beginn der Spielzeit 2005/06 war Agnieszka Tomaszewska Mitglied im Internationalen Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper. Hier sang sie bereits in Opern wie »Rigoletto«, »Simon Boccanegra«, »L’Elisir d’Amore« sowie im Juli 2006 in dem Einakter »Häuptling Abendwind« von Jacques Offenbach, einer Produktion des Internationalen Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper. In der Spielzeit 2006/07 stand sie in »Die Zauberflöte«, »Parsifal«, »Madame Butterfly«, »Hänsel und Gretel«, »Jenufa« sowie der Neuproduktion »Die Frau ohne Schatten« auf der Bühne.

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