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Tamara Gura, Mezzosopran

Opernstudiomitglied: 2003–2005

Partien an der Hamburgischen Staatsoper

• VALLETTO/PALLADE/AMOR L’Incoronazione di Poppea • GYMNASIAST Lulu • 3. MAGD Elektra • NICOLETTA Die Liebe zu den drei Orangen • SANDMÄNNCHEN Hänsel und Gretel • JULIA Der lächerliche Prinz Jodelet • EIN HIRTE Tosca • GRÄFIN VON CEPRANO Rigoletto • 2. KNAPPE/BLUMENMÄDCHEN Parsifal • SOLOSTIMME Moses und Aron • 3. DAME Die Zauberflöte

Tamara Gura wurde in New Jersey geboren und fing früh mit Unterricht in Theater, Gesang, Tanz und Klavier an. Sie gab ihr Operndebüt unter Nello Santi am Opernhaus Zürich. An Preisen und Auszeichnungen gewann die junge Mezzosopranistin u.a. den »Metropolitan Opera National Council Award« und den »Semans Art Fund Grant for Foreign Study« in Salzburg und wurde von Eva Wagner-Pasquier für die Académie européenne de musique in Aix-en-Provence ausgewählt. Sie belegte Meisterkurse u.a. bei Elisabeth Schwarzkopf, Kurt Moll und Ileana Cotrubas und arbeitete bereits mit Dirigenten wie Simone Young, Ingo Metzmacher, Cornelius Meister, Vladimir Fedoseyev, Alessandro de Marchi und Alan Curtis zusammen.

Tamara Gura war Mitglied des Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper, wo sie auch wieder als Gast nachgefragt wurde. Dort sang sie Partien wie Zaida in Christof Loys Neuinszenierung von »Il turco in Italia«, Sesto (Giulio Cesare in Egitto), Pauline (Pique Dame), Amore/Valletto (L’incoronazione di Poppea), Mercedes (Carmen) und Gymnasiast in Konwitschnys Neuinszenierung von »Lulu«, eine Rolle die sie beim Holland Festival in Amsterdam wiederholt hat.

Von 2007-2010 war sie Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters in Karlsruhe. Dort interpretierte sie viele der wichtigsten Rollen ihres Fachs wie Idamante (Idomeneo), Cherubino (Le nozze di Figaro), Radamisto (Radamisto), Sesto (Giulio Cesare in Egitto), Dorabella (Cosi fan tutte), Hänsel (Hänsel und Gretel),Rosina (Il Barbiere di Siviglia), Zerlina (Don Giovanni), Wellgunde und Rossweisse (Der Ring des Nibelungen).

Tamara Gura ist auch eine nachgefragte Konzertsängerin. Sie war sie als Piacere in »Il Trionfo del Tempo e del disanganno« mit den Deutschen Händelsolisten unter Andreas Spering zu hören, und sang die Rolle der Maria Magdalena in Händels Oratorium »La resurrezione« in Amsterdam mit dem Combattimento Consort unter Jan Wilhelm Devriend. Sie gab ihr Debüt mit Alan Curtis und Il Complesso Barocco mit der Rolle der Tangia in Glucks »Le cinesi« in Frankreich, und sang Vagaus in Vivaldis Juditha Triumphans unter George Petrou. Frau Gura hat auch in 2009 bei den renommierten Dresdener Musikfestspielen die Rolle der Gismonda in Lottis Teofane gesungen.

In 2010 gab sie ein erfolgreiches Debut an der Dresdner Semperoper als Rosina in Il Barbiere di Siviglia. Als Gast sang sie sonst an der Staatsoper Hamburg und Staatsoper Stuttgart und in Mai 2011 gab sie Ihr Londoner Debut an der English National Opera als Hermia in Christopher Aldens Neuinszenierung von A Midsummer Night’s Dream, unter der Leitung von Leo Hussain. In Dezember 2011 gab Sie Ihre erfolgreiches Rollen Debut als Cenerentola mit das Mozarteum Orchester an der Salzburger Landestheater. Im Frühling wird sie ihre italienisches Debüt geben, als Hermia in »A Midsummer Night's Dream« unter der Leitung von James Conlon an der Teatro dell'opera in Rom.

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