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Trine Wilsberg Lund

Die in Oslo geborene Sopranistin Trine W. Lund studierte zunächst an der Norwegischen Akademie für Musik bei Barbro Marklund und Håkan Hagegård Gesang und schloss ihr Solistenexamen mit Auszeichnung ab. Anschließend begann sie ein Meisterstudium an der Kölner Musikhochschule bei Barbara Schlick, zunächst im Studienfach Künstlerischer Gesang und schließlich im Studiengang Konzertexamen. Ihre Ausbildung komplettierte sie durch diverse Meisterkurse, unter anderem mit Ian Partridge, Anne Gjevang und Svein Bjørkøy. Trine W. Lund wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Sie gewann erste Preise bei norwegischen Gesangswettbewerben sowie zweite Preise beim Leipziger Internationalen Johann Sebastian Bach-Wettbewerb (2004) und beim Europäischen Mozartwettbewerb in Würzburg (2006).

Die junge Künstlerin hat sich bereits als Konzertsängerin in europäischen Konzertsälen einen Namen gemacht. Ihr Repertoire reicht von Werken des Frühbarock, der Klassik und Romantik bis hin zur Neuen Musik, unter anderem Werke von Monteverdi, Strozzi, Bach, Händel, Vivaldi, Mozart, Mendelssohn, Verdi, Grieg und Bernstein. Die Sopranistin wirkte als Solistin bei verschiedenen Festivals mit, beispielsweise beim Bach Festival in Wiesbaden und bei der Festa da Musica in Lissabon. Dabei arbeitete sie mit namhaften Orchestern zusammen, unter anderem mit dem Leipziger Gewandhausorchester und dem Symphonieorchester Oslo unter der Leitung von Dirigenten wie Peter Neumann, Georg Christoph Biller und Morten Schuldt-Jensen.

Auch auf der Opernbühne sammelte die Künstlerin bereits Erfahrung. Sie sang Clarice in »Il Mondo della Luna« von Haydn und Servilia in Mozarts »Titus«  sowie Amintha in Mozarts »Il Rè pastore«. Seit September 2007 ist Trine W. Lund Mitglied des Internationalen Opernstudios an der Hamburgischen Staatsoper. Sie war in der Spielzeit 2007/08 als Polissena in Händels »Radamisto« zu erleben sowie in »Die Zauberflöte«, »Madame Butterfly«, »Rigoletto« und »Hänsel und Gretel«. In der Spielzeit 2008/09 gab sie unter anderem die Partien Gretel, Frasquita (»Carmen«), Sœur Constance (»Dialogues des Carmélites«), Ännchen (»Der Freischütz«) und sang die Sopranstimme in Johann Sebastian Bachs »Weihnachtsoratorium«. Außerdem ist Trine W. Lund in den Neuproduktionen »Death in Venice« und »Iphigénie en Tauride« zu erleben. Zusammen mit den Philharmonikern Hamburg singt sie im September 2009 in der Laeiszhalle.

Stipendiatin 2009-2011

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