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Kanzlerin Merkel würdigt Generationsbrücke Deutschland

Die Generationsbrücke Deutschland stiftet seit 10 Jahren regelmäßige Begegnungen von Kindern mit Bewohnern von Seniorenheimen. Als Schirmherrin würdigte Bundeskanzlerin die innovative Arbeit des Sozialunternehmens. Die Körber-Stiftung hat das Projekt schon früh unterstützt.

Kinder besuchen alte, pflegebedürftige Menschen im Heim. Sie spielen, reden und singen miteinander. Weil solche Generationsbegegnungen längst nicht in allen Familien Alltag sind, initiiert die Generationsbrücke Deutschland die pädagogisch begleiteten Treffen. Seit 10 Jahren beteiligen sich in mittlerweile 220 Kommunen Heime, Bürgerstiftungen, Schulen, Kindergärten und viele andere als Partner. Kreativer Gründer ist Horst Krumbach, im Hauptberuf Leiter eines Altenheims in Aachen. 2018 hat Bundeskanzlerin Merkel die Schirmherrschaft übernommen.

Beim Jubiläumsfest im Allianzforum Berlin am 21. Mai sprach Angela Merkel dem Gründer Horst Krumbach ihren persönlichen Dank und ihre Anerkennung aus. Nichts festige gesellschaftlichen Zusammenhalt so sehr wie Begegnungen. Dass Jung und Alt aufeinander zugingen, sei im demografische Wandel immer wichtiger. Die Generationenbrücke leiste, dass Kinder lernten, mit Pflegebedürftigkeit im Alter unbefangen umzugehen. Und für die alten Menschen garantiere sie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Die Kanzlerin zollte der Generationsbrücke aber auch als einem erfolgreichen Sozialunternehmen ihren Respekt.  Das bewährte soziale System Deutschlands brauche immer wieder neue soziale Impulse. »Wir dürfen nicht stehenbleiben«, so die Kanzlerin. Wirtschaftlichen Sachverstand mit einer neuen Projektidee zusammengebracht zu haben – dafür sei die Generationsbrücke ein »formvollendetes Beispiel«.

Die Generationsbrücke finanziert sich durch Fortbildungen und hat viele Kooperationspartner und Unterstützer. Die erste Auszeichnung war 2010 ein Preis der Körber-Stiftung: Weil die Generationsbrücke auf ein amerikanisches Vorbild zurückgeht, wurde sie im Transatlantischen Ideenwettbewerb der Stiftung prämiert. Auch in den Jahren danach war die Körber-Stiftung unter den Unterstützern; Karin Haist, Leiterin der Projekte demografische Zukunftschancen, ist bis heute im Beirat der Generationsbrücke.

 


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