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Symposium 2018

Die Babyboomer gehen in Rente.
Die alternde Gesellschaft lokal gestalten

Die Babyboomer stehen, wie es in Loriots Filmkomödie heißt, »ante portas«. Die geburtenstarken Jahrgänge der 1950er und 60er Jahre nähern sich dem Ruhestand. Zwischen 2018 und 2031 wird mit ihnen mehr als ein Drittel der derzeit Erwerbstätigen aus dem Berufsleben ausscheiden. Auswirkungen hat das auch auf unsere Städte und Gemeinden – trotz großer Unterschiedlichkeit werden sie alle eine gewaltige Alterung ihrer Bevölkerung erfahren. Auf der lokalen Ebene altersfreundlich zu werden, ist also das Gebot der Stunde. Dabei geht es nicht nur um Versorgung, sondern auch um Teilhabe. Die Babyboomer gehen mit viel Erfahrung und gesellschaftlichem Gestaltungswillen in die nachberufliche Phase. Was können Städte und Kommunen von ihnen erwarten und mit welchen Strategien können Entscheiderinnen und Entscheider diesem großen demografischen Wandel vor Ort begegnen und ihn gestalten?

»Die Babyboomer gehen in Rente. Die alternde Gesellschaft lokal gestalten«, das ist das Thema beim 9. Körber Demografie-Symposium der Hamburger Körber-Stiftung. Impulse geben unter anderem Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, die Filmproduzentin Barbara Wackernagel-Jacobs, der »Zukunftslobbyist und Generationen-Erklärer« Wolfgang Gründinger und Dr. Reiner Klingholz, Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung. Alle, die lokal die Themen Demografie und Alter verantworten und gestalten, sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Es erwarten Sie wie immer spannende Expertenimpulse, internationale gute Praxis und konkrete Handlungsempfehlungen – und natürlich die Chance zum kollegialen Austausch. Bitte notieren Sie sich heute schon diesen Termin:

»Die Babyboomer gehen in Rente. Die alternde Gesellschaft lokal gestalten.«
Körber Demografie-Symposium 2018
Termin: 14. November (abends) und 15. November 2018 (ganztägig)
Ort: KörberForum – Kehrwieder 12, 20457 Hamburg

Auf dem Symposium starten wir außerdem den ersten Durchgang unseres neuen »Stadtlabor demografische Zukunftschancen« – eine Workshop-Reihe für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister bzw. demografische Schlüsselpersonen in der lokalen Verwaltung. Für den diesjährigen Durchgang sind bereits alle Plätze vergeben. Merken Sie bereits jetzt Ihr Interesse für den nächsten Durchgang im Jahr 2019/20 vor unter demografie@koerber-stiftung.de.

Symposiumsprogramm

14. November 2018

Ort: Haus im Park, Gräpelweg 8, 21029 Hamburg

19.00 bis 20.30 Uhr

Gespräch mit Livemusik

  • Babyboomer ante Portas
    Ferdos Forudastan, Süddeutsche Zeitung, spricht mit dem Bestsellerautor Dieter Bednarz und dem langjährigen Freiburger Oberbürgermeister Dieter Salomon über den Übergang in den Ruhestand der geburtenstarken Jahrgänge und dessen Auswirkungen auf die Gesellschaft und unsere Städte.

15. November 2018

Ort: KörberForum, Kehrwieder 12, 20457 Hamburg

10 bis 12 Uhr

Begrüßung

  • Das gesellschaftliche Kapital der Babyboomer
    Lothar Dittmer, Vorstandsvorsitzender der Körber-Stiftung

Grußwort

  • Der demografische Wandel als Zukunftschance
    Stefan Zierke, parlamentarischer Staatssekretär, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Fakten und Thesen

  • Die Babyboomer gehen in Rente
    Was die für die Kommunen bedeuten könnte
    Reiner Klingholz, Berlin Institut für Bevölkerung und Entwicklung

12 bis 14 Uhr

Demografie-Arena: 2x20‘ übers Alter

  • Warum Deutschland enkeltauglich werden muss
    Wolfgang Gründinger, Autor, Zukunftslobbyist und Generationenerklärer
  • Warum wir eine neue Erzählung vom Alter brauchen
    Barbara Wackernagel-Jacobs, Produzentin, Carpe Diem Filmproduktion

Mittagessen

14 bis 15.30 Uhr

Internationale Lernforen

  • Die alternde Gesellschaft lokal gestalten
    Strategien und Handlungsempfehlungen aus Tampere und Belfast
    Moderation: Michael Alberg Seberich und Lea Buck, Beyond Philantrophy, Berlin

15.30 bis 17 Uhr

Schlussvortrag

  • Creative Burocracies and Great Cities
    Was brauchen Städte, um für alle Generationen lebenswert zu sein? Wie können sie ihre kreatives Potenzial entwickeln und wie entstehen Innovationen in öffentlichen Verwaltungen?
    Charles Landry, britischer Städteforscher, Berater und Autor
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