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Die Idee

In Zeiten wachsender politischer, nationaler und religiöser Spaltungen lassen sich historische Diskurse nicht mehr von ihrer politischen Bedeutung trennen. Das Körber History Forum greift historische und politische Fragen sowohl im europäischen als auch im globalen Kontext auf, indem es jährlich 200 hochrangige Experten aus Wissenschaft, Politik, Diplomatie, Zivilgesellschaft und den Medien in Berlin zusammenbringt. Ergänzt wird diese Konferenz durch vertrauliche Gespräche im kleinen Kreis der Körber History Reflection Group, die einen Austausch und vertiefende Debatten an den Orten ermöglichen, die maßgeblich für Europas umstrittene Vergangenheit stehen.
Das nächste Körber History Forum findet am 13. und 14. Mai 2019 in Berlin statt.

Körber History Forum 2019 – eine Einstimmung

Programm des Körber History Forum 2019

Download (PDF-Datei)

Aktuelles


Meldung

30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs kehren die alten Machtkämpfe in die internationale Politik zurück. Welche Lehren hält die Geschichte der europäischen Wiedervereinigung für die sicherheitspolitischen Herausforderungen Europas bereit? Darüber spricht die Historikerin Mary Elise Sarotte am 13. Mai zum Auftakt des Körber History Forum.

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Mehr zu: Geschichte Europa

Meldung

1989 rief der amerikanische Politikwissenschaftler Francis Fukuyama das »Ende der Geschichte« aus und hatte damit die langfristige Durchsetzungskraft der liberalen, demokratischen Ordnung im Blick. Welchen Gefahren ist die Demokratie derzeit durch Identitätspolitik ausgesetzt? Darüber sprach Fukuyama am 5. März im KörberForum in Hamburg.

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Körber History Forum 2018

Der Wert Europas mit dem Blick in die Geschichte

Das Spannungsverhältnis von Politik und Geschichte stand im Mittelpunkt des Körber History Forum 2018. Zu den Rednern zählten u.a. der frühere finnische Außenminister und Vorsitzende von »Historians Without Borders« Erkki Tuomioja, die Soziologin Éva Kovács von der Ungarischen Akademie der Wisssenschaftendie politische Anthropologin Esra Özyürek von der London School of Economics, der Historiker Philipp Ther von der Universität Wien, sowie der türkische Historiker İlber Ortaylı.

»Wir sehen überall auf der Welt, dass ein freies und demokratisches Gemeinwesen etwas sehr Zerbrechliches ist«, sagte Thomas Paulsen, Vorstand der Körber-Stiftung zur Eröffnung der zweitägigen Konferenz in Berlin, die internationale Wissenschaftler, Journalisten, Politiker, Intellektuelle und Geschichtsvermittler zum dritten Mal zusammenbrachte. »Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, sie muss gehegt und gepflegt werden, sie muss gegen ihre Feinde verteidigt werden, aber sie muss sich auch weiterentwickeln, sie muss im Laufe der Zeit auch immer wieder neu begründet und neu ausgehandelt werden.«

ausführlicher Bericht

Agenda (PDF)

Streitfall Migration

Woher rühren die aktuellen Vorbehalte gegen Zuwanderung in der EU und wie wurde Integrationsängsten in der Geschichte begegnet? Am Rande des Körber History Forums erläuterten der Historiker Philipp Ther von der Universität Wien und der ehemalige Botschafter Ungarns in Berlin, Gergely Prőhle, ihre Position in der aktuellen Debatte.

Beide haben diese Frage lebhaft auf der Bühne des Körber History Forums 2018 in Berlin diskutiert und vertiefen an dieser Stelle ihre Argumentation.

Philipp Ther ist sich sicher, dass Migration die europäische Geschichte durchzieht, auch wenn man zwischen Fluchtmigration, Arbeitsmigration und anderen Formen der Migration unterscheiden sollte. Angst und Ablehnung waren dabei schon immer ein Grundmotiv, dabei haben in der historischen Perspektive die Aufnahmeländer langfristig fast immer profitiert.

zur Position von Philipp Ther

Gergely Pröhle erklärt die Vorbehalte in den mittel- und osteuropäischen Ländern, Flüchtlinge aufzunehmen, damit, dass man dort diese Erfahrungen mit Migration nicht gemacht habe. Er würde gern die parlamentarische Mehrheit des ungarischen Volkes darüber entscheiden lassen, wer in Ungarn lebt.

zur Position von Gergely Pröhle

Videos

Scheitert Europa?

Steht Europa vor einer neuen Spaltung? Und was macht den Wert Europas aus? Antworten darauf gab der bulgarische Intellektuelle Ivan Krastev, Vorsitzender des Center for Liberal Studies in Sofia, in der Auftaktrede zum Körber History Forum 2018 am 28. Mai in Berlin.

Flucht und Integration als Herausforderung für Europa

Wie sollte Europa der Herausforderung von Flucht und Integration vor dem Hintergrund europäischer Migrations- und Integrationsgeschichte begegnen? An dieser Debatte beteiligten sich der Historiker Philipp Ther von der Universität Wien, die politische Anthropologin Esra Özyürek von der London School of Economics, die Leiterin der Europaabteilung von Human Rights Watch, Lotte Leicht, und der frühere ungarische Botschafter in Berlin, Gergely Prőhle. Angar Graw, Chefreporter der Tageszeitung Die Welt, moderierte.

Kalter Krieg 2.0?

Wie können die Erfahrungen aus der Zeit des Kalten Krieges helfen, die heutige Konfrontation zu überwinden? Das diskutierte der russische Journalist und Autor Maxim Trudolyubov mit dem ehemaligen finnischen Botschafter in Moskau und Berlin, René Nyberg. Es moderierte Judy Dempsey, Nonresident Senior Fellow bei Carnegie Europe.

Fotogalerie

  • Marianne Birthler, frühere Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik    
  • Suat Kınıklıoğlu (2.v.r.), Institute for Security & Development Policy in Stockholm, und Eugene Rogan (r.), St. Antony’s College der Universität Oxford    
  • Raum für Austausch zwischen den Teilnehmern ist ein zentrales Anliegen des Körber History Forums    
  • Nora Müller, Körber-Stiftung, und Styopa Safaryan, Armenian Institute of International and Security Affairs    
  • Thomas Paulsen, Körber-Stiftung, ungarischer Botschafter a.D. Gergely Prőhle, Gabriele Woidelko, Körber-Stiftung, und Lotte Leicht, Human Rights Watch (v.l.)    
  • Podiumsgast Erkki Tuomioja über das Erbe des Ersten Weltkriegs und die Arbeit seiner Organisation Historians Without Borders    
  • Wirtschaftshistoriker Sven Beckert, Harvard Universität, diskutierte auf dem Podium über die Geschichte und Gegenwart des globalen Kapitalismus    
  • Das Publikum - hier Gurminder K Bhambra, School of Global Studies der Universität Sussex, - wurde im Anschluss an jede Paneldiskussion zum Stellen kritischer Fragen angehalten    
  • Mittagsgespräch mit Moderatorin Miriam Rürup (l.), Institut für die Geschichte der deutschen Juden, und Stefanie Schüler-Springorum (2.v.l.), Leiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung in Berlin    
  • Carlos Collado Seidel (2.v.r.), Universität Marburg, und Journalistin Veronica Frenzel weiteten ihr Mittagsgespräch über Separatismus in Spanien zu einer Diskussion über autonome Bewegungen und die Bedeutung individueller Identität in Europa aus    
  • Rückblicke

    Körber History Forum 2017

    Videos und weitere Informationen zum

    Körber History Forum 2017

    Körber History Forum 2016

    Videos und weitere Informationen zum

    Körber History Forum 2016

    Kontakt

    Gabriele Woidelko
    Leitung Bereich Geschichte und Politik
    Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 160
    E-Mail woidelko@koerber-stiftung.de
    Twitter @Woidelko

    Geschichte und Politik auf Twitter

    Kirsten Elvers
    Programm-Managerin
    Körber History Forum

    Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 164
    E-Mail elvers@koerber-stiftung.de

    Bernd Vogenbeck
    Programm-Manager
    Körber History Forum

    Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 235
    E-Mail vogenbeck@koerber-stiftung.de

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