Die Idee

Das Körber History Forum thematisiert jährlich in Berlin aktuelle Konflikte und politische Herausforderungen mit Blick auf ihren historischen Hintergrund. Geladen sind rund 200 Gäste: Akteure aus Politik, Wissenschaft und öffentlichem Leben, Intellektuelle und Meinungsbildner aus Deutschland und anderen Ländern Europas. Ziel ist es, die internationale Verständigung zur politischen Dimension von Geschichte zu fördern.

Das zweite Körber History Forum fand am 16. und 17. Juni 2017 statt.

Aktuelles


Meldung

Für Nina Khrushcheva, Urenkelin des früheren sowjetischen Parteichefs Nikita Chruschtschow, gibt es Hoffnung auf Tauwetter in Moskau. Selbst nach der Stalin-Zeit habe es diese gegeben. Die Frage sei vielmehr, ob in Russland die wiederholten Brüche in der Geschichte einmal weniger dramatisch ausfielen.

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Interview

Als Gründungsdirektor des Museums des Zweiten Weltkrieges in Danzig wurde Pawel Machcewicz international gefeiert. Doch die nationalkonservative Regierung entließ den polnischen Historiker, weil in ihren Augen die Opferrolle Polens in der Ausstellung nicht ausreichend berücksichtigt sei.

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Körber History Forum 2017

Mit Blick in die Geschichte Konflikte der Gegenwart lösen

Die politische Dimension der Geschichte und ihre Bedeutung auch für die Erklärung der Gegenwart standen im Mittelpunkt des diesjährigen Körber History Forums. Zu den Rednern des Forums zählten Pierre Moscovici, Christoph Heusgen, Karen Donfried, Adam Roberts, Harald Welzer und Nina Krushcheva.

»Es geht uns um einen Brückenschlag von Politik und Geschichte, der von Deutschland aus nach Europa reicht«, sagte Thomas Paulsen, Vorstand der Körber-Stiftung, zur Eröffnung der zweitägigen Konferenz in Berlin, die internationale Wissenschaftler, Journalisten, Politiker, Intellektuelle und Geschichtsvermittler zum zweiten Mal zusammenbrachte. Angesichts der gegenwärtigen Krisen und Katastrophen erscheine Geschichte oft wie eine Wohltat oder ein Refugium, weil sie Orientierung biete und für Entschleunigung sorge. »Aber natürlich soll das Körber History Forum kein Refugium sein«, betonte Paulsen. Es gehe nicht um die Flucht vor einer Welt, die aus den Fugen gerate. »Im Gegenteil, wir suchen Antworten für die Gegenwart, in der wir leben«, erläuterte Paulsen. Es gehe um Antworten auf die Frage, wo Geschichte helfen könne,»Konflikte der Gegenwart besser zu verstehen und zu klügeren politischen Entscheidungen zu kommen.

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Live-Blog 2017

Kontakt

Gabriele Woidelko
Programmleiterin
Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 160
Telefax +49 • 40 • 80 81 92 - 302
E-Mail woidelko@koerber-stiftung.de
Twitter @Woidelko 

Kirsten Elvers
Programm-Managerin
Körber History Forum
Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 164
E-Mail elvers@koerber-stiftung.de

Flyer 2017

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