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Sprecher und Moderatoren

Natalia Burlinova

Natalia Burlinova ist Politikwissenschaftlerin und Präsidentin der Public Initiative Creative Diplomacy. Die NGO konzentriert sich auf Russlands Soft Power-Strategie und staatliche Diplomatie. Sie unterstützt außerdem bürgerschaftliche Initiativen, um Vertrauen und Verständnis zwischen Russland und seinen Partnern zu schaffen. Zuvor arbeitete Burlinova als Programmleiterin bei The Alexander Gorchakov Public Diplomacy Fund. Sie ist Absolventin der Universität Moscow State Institute of International Relations (MGIMO) und war Expertin der in Moskau ansässigen Foundation for Historical Outlook sowie in der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti, wo sie verantwortlich für die Berichterstattung zu Russlands Außenpolitik war. 2010 verteidigte sie ihre Doktorarbeit zu dem Thema »NATO in Afghanistan (2003 - 2009): problems of creation and implementation of political strategy«.

Marek A. Cichocki

Der Philosoph und Politologe Marek A. Cichocki ist Forschungsdirektor am Natolin European Centre in Warschau und Chefredakteur der Zeitschrift »New Europe. Natolin Review«. Er promovierte im Fachbereich Philosophie und habilitierte im Fachbereich der Geisteswissenschaften. Von 2007 bis 2010 war er europapolitischer Berater von Präsident Lech Kaczyński und Sherpa für die Aushandlung des Lissabonner Vertrages (2007). In Jahren 2000-2015 war der Privatdozent am Institut für Angewandte Sozialwissenschaften der Universität Warschau (Spezialgebiet Ideengeschichte und Politische Philosophie). Seit 2015 ist er Professor am Collegium Civitas in Warschau und Visiting Professor am College of Europe Natolin. Darüber hinaus ist er Chefredakteur des jährlich erscheinenden Magazins »Teologia Polityczna«, sowie Autor zahlreicher Bücher, Essays und wissenschaftlicher Aufsätze, u.a. »Power and Remembrance« (Institute for Political Thought, 2006) and »Europe Kidnapped«, (Institute for Political Thought, 2004).

Rebecca Nana Ayebia Clarke

Rebecca Nana Ayebia Clarke stammt aus Ghana und ist Verlegerin in Großbritannien. Sie hat einen Abschluss in Women’s Studies an der University of Oxford und arbeitete viele Jahre im Heinemann Verlag als Herausgeberin für die hoch angesehene »African & Caribbean Writers Series«, die auch Literaturnobelpreisträger publiziert. Als Heinemann die Veröffentlichung neuer Titel in diesem Segment 2003 beendete, gründete sie den Verlag Ayebia Clarke Publishing Limited, der sich auf die Publikation und Förderung von afrikanischer und karibischer Literatur spezialisiert. 2011 wurde ihr der britische Verdienstorden Honorary MBE von Königin Elizabeth II. für ihre Leistungen in der britischen Verlagsbranche verliehen

Judy Dempsey

Judy Dempsey ist Journalistin und Auslandskorrespondentin. Nach ihrem Studium der Geschichte und Politikwissenschaft am Trinity College in Dublin, berichtete Judy Dempsey in den 1980er-Jahren für die Financial Times, die Irish Times und den Economistaus Mittel- und Osteuropa. Ab 1990 war sie für die Financial Times als Korrespondentin in London, Berlin, Jerusalem und Brüssel tätig, bevor sie 2004 zur Washington Post wechselte. Heute lebt sie in Berlin und arbeitet für Carnegie Europe und als Kolumnistin für die Washington Post. Sie ist Autorin des Buches »Das Phänomen Merkel« (edition Körber-Stiftung, 2013).

Udo Di Fabio

Udo Di Fabio ist deutscher Jurist und war von 1999 bis 2011 Richter des Bundesverfassungsgerichts. Nach seiner Habilitation trat er Professuren in Münster, Trier, München und dann in Bonn an, wo er heute noch Öffentliches Recht lehrt. Er publiziert u.a. als Mitherausgeber der Fachzeitschrift »Archiv des öffentlichen Rechts«. In seinen Büchern »Gewissen, Glaube, Religion: wandelt sich die Religionsfreiheit?« und »Schwankender Westen. Wie sich ein Gesellschaftsmodell neu erfinden muss« widmet er sich u.a. der Problematik der Trennung von Religion und Staat. Aufmerksamkeit erregte das im Auftrag der CSU-geführten bayerischen Staatsregierung von Di Fabio verfasste Rechtsgutachten »Migrationskrise als föderales Verfassungsproblem«. Das Gutachten gelangt zu dem Ergebnis, dass der Bund zu einer wirksamen Migrationskontrolle verpflichtet ist und diese Pflicht zeitweise verletzt hat. Di Fabio ist Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats zur Vorbereitung des Reformationsjubiläums 2017.

François Gemenne

François Gemenne ist geschäftsführender Direktor des interdisziplinären Forschungsprogramms »Politics of the Earth« des Pariser Instituts für Politikstudien »Sciences Po« (Médialab). Als Experte für Umwelt-Geopolitik und Migrationsdynamik ist er zudem FNRS Senior Forschungspartner an der Universität von Lüttich sowie an der Universität von Versailles (CEARC). Außerdem unterrichtet er Umwelt- und Migrationspolitik an mehreren Universitäten, darunter Sciences Po (Paris und Grenoble) und die Freie Universität Brüssel. Seine Forschung richtet sich auf Governance in den Bereichen Umwelt und Migration. Er hat vornehmlich zu Vertriebenen auf Grund von Umweltveränderungen und Naturkatastrophen sowie zur Anpassungspolitik an den Klimawandel gearbeitet. François Gemenne ist auch der Direktor der »Nachhaltige-Entwicklung«-Publikationsserie der Presses de Sciences Po, einem führenden französischen Verlag für Wissenschaftspublikationen, und der Präsident von Ecosphere, einem Think-Tank für Umweltfragen und Menschenrechte mit Sitz in Brüssel. Er hat in zahlreichen Magazinen veröffentlicht u.a. in Science und Global Environmental Change, und ist Autor von sechs Büchern u.a. »Géopolitique du Climat« (Armand Colin, 2009 & 2015) und »The Anthropocene and the Global Environmental Crisis« (herausgegeben zusammen mit C. Hamilton und C. Bonneuil, Routledge, 2015). Zurzeit arbeitet er mit D. Ionesco und D. Mokhnacheva an einem Atlas der umweltbedingten Migration (Routledge, 2016).

Katja Gloger

Katja Gloger ist eine deutsche Journalistin und Kolumnistin sowie Autorin mit dem Schwerpunkt Osteuropa. Sie studierte Slawistik und Politik an der Universität Hamburg. Ab 1989 berichtete sie für den Stern zunächst als Korrespondentin aus Moskau, später aus Washington D.C. Seit 2009 ist sie zurück in der Hamburger Redaktion und schreibt zu Themen der internationalen Beziehungen, Diplomatie und Sicherheitspolitik. In mehreren Büchern sowie ihrer letzten Veröffentlichung »Putins Welt. Das neue Russland, die Ukraine und der Westen« (Berlin Verlag, 2015), beschäftigte sie sich mit der konfliktreichen Beziehung zwischen Russland und dem Westen.

Ulrich Herbert

Ulrich Herbert ist deutscher Historiker und Professor an der Universität Freiburg. Von 1992 bis 1995 war er Direktor der Forschungsstelle für die Geschichte des Nationalsozialismus in Hamburg, danach wechselte er an den Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte nach Freiburg. 2001 publizierte er seine Studie »Geschichte der Ausländerpolitik in Deutschland«; seit 2005 ist er einer der Herausgeber der Quellenedition »Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-45«. 2007-2013 war er Direktor am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS), das er mit aufbaute. Aktuell sind seine Hauptforschungsfelder die Migrationsgeschichte im 20. Jahrhundert sowie die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Yaroslav Hrytsak

Yaroslav Hrytsak ist ein ukrainischer Historiker und Publizist. Er studierte Geschichtswissenschaften an der Iwan-Franko-Universität in Lwiw und erhielt 1996 die Habilitation an der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine in Kiew. Heute ist er Professor an der Ukrainischen Katholischen Universität in Lwiw, Direktor des Instituts für Historische Forschung an der Iwan-Franko-Universität in Lwiw, Herausgeber der Zeitschrift »Україна модерна« (»Ukraina Moderna«) und seit 2014 Co-Direktor der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf ukrainischer und osteuropäischer Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und auf Geschichtsschreibung.

Foto: Andriy Bashtovy/Radio svoboda

Lamya Kaddor

Lamya Kaddor ist eine deutsche muslimische Religionspädagogin, Islamwissenschaftlerin und Autorin mit syrischem Hintergrund. Sie ist Mitglied im Vorstand des Liberal-Islamischen Bundes und publiziert in verschiedenen Medien. 2010 wurde sie zu einer der einflussreichsten muslimischen Frauen Europas gewählt. Ihre Bücher wurden schon mehrfach ausgezeichnet. So auch ihr neustes Buch »Zum Töten bereit – Warum deutsche Jugendliche in den Dschihad ziehen« (Piper Verlag, 2015), das 2016 den Buchpreis »Das politische Buch« erhielt. Durch Ihre Arbeit an der Schule ist es ihr ein persönliches Anliegen, junge Menschen durch unterschiedliche Zugänge vor dem Abgleiten in den Islamismus zu bewahren. Im Februar konnte sie den Integrationspreis 2016 der Stiftung Apfelbaumentgegennehmen. Dieser Preis wurde ihr u.a. aufgrund Ihrer »nachhaltigen und erfolgreichen Integrationsleistung« und ihrem »Einsatz für den Abbau von Vorurteilen und den interreligiösen Dialog z.B. zwischen Juden und Muslimen« verliehen.

Cathrin Kahlweit

Cathrin Kahlweit ist Journalistin und Publizistin. Sie studierte Politikwissenschaften und Russisch in Tübingen, in den USA (University of Oregon), Göttingen sowie Moskau und studierte daraufhin Journalismus an der Henri-Nannen-Schule in Hamburg. Nach freier Mitarbeit bei der ZEIT und dem Bayerischen Fernsehen, schreibt sie seit 1989 für die Süddeutsche Zeitung. Zwischenzeitlich als Korrespondentin für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland, in der Redaktion für Innenpolitik und Themen des Tages ist sie nun in das Ressort Außenpolitik der Süddeutsche Zeitung zurückgekehrt und seit 2012 Mitteleuropa-Korrespondentin in Wien.

Foto: Süddeutsche Zeitung/Jens Buschmann

Ivan Krastev

Ivan Krastev ist Vorsitzender des Centre for Liberal Strategies (CLS) in Sofia, und Permanent Fellow des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) in Wien. Er ist Gründungsmitglied des Think-Tanks European Council on Foreign Relations (ECFR), Mitglied des Stiftungsrats der International Crisis Group, des Kuratoriums der ERSTE Stiftung sowie des Center for European Policy Analysis (CEPA). Als Leiter des Forschungsprojekts »Russia in Global Dialogue« des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen in Wien liegt sein Fokus in der Demokratieforschung. Zu seinen Veröffentlichungen zählen »Democracy Disrupted. The Politics of Global Protest« (UPenn Press, 2014), »In Mistrust We Trust: Can Democracy Survive When We Don’t Trust Our Leaders?« (TED Books, 2013), »The Anti-American Century« (als Mitherausgeber mit Alan McPherson, CEU Press, 2007) und »Shifting Obsessions: Three Essays on the Politics of Anticorruption« (CEU Press, 2004). Krastev ist Kolumnist der New York Timesund zusammen mit Stephen Holmes Co-Autor eines in Kürze erscheinenden Buchs über russische Politik.

Tina Mendelsohn

Tina Mendelsohn ist deutsche Journalistin und Fernsehmoderatorin. Sie studierte Politik und Zeitgeschichte in Berlin und später an der Deutschen Journalistenschule in München. Zum Fernsehen kam sie als Reporterin für den Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg und produzierte daraufhin zunächst Dokumentationen und Filme. Seit 2001 moderiert sie beim Fernsehsender 3sat die Sendung »Kulturzeit«.

Alexey I. Miller

Alexey I. Miller ist Professor am Institut für Geschichte an der Europäischen Universität St. Petersburg und der Central European University in Budapest. Seine Fachgebiete sind Erinnerungspolitik, das russische Kaiserreich und Nationalismus. Zu seinen wichtigsten Publikationen zählen »The Ukrainian Question. The Russian Empire and Nationalism in the Nineteenth Century« (CEU Press, 2003), »The Romanov Empire and Nationalism« (CEU Press, 2008) und »Russia-Ukraine. How History is being written« (RGGU, 2011). Seine neuesten Erscheinungen sind »Nationalizing Empires«, herausgegeben mit Stefan Berger (CEU Press, 2015), und die Monographie »Nation, or the Power of the Myth« (2016).

Pankaj Mishra

Pankaj Mishra ist ein in Indien und London lebender indischer Essayist, Literaturkritiker und Romanautor. Er studierte Wirtschaft und Englische Literaturwissenschaft und ist der Autor von Kolumnen über den indischen Subkontinent, Afghanistan und China in der New York Review of BooksThe New Yorker und The Guardian. 2014 gewann er den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung für sein Buch »Aus den Ruinen des Empires. Die Revolte gegen den Westen und der Wiederaufstieg Asiens« (S. Fischer Verlag, 2013), in dem er die asiatische Perspektive auf den europäischen Imperialismus des 20. Jahrhunderts und seine Konsequenzen untersucht.

Juan Moreno

Juan Moreno ist Journalist, Buchautor und Moderator. Geboren in Spanien, studierte er Volkswirtschaftslehre Konstanz, Florenz und Köln. Nach dem Studium besuchte er die Deutsche Journalistenschule in München. Anschließend schrieb Moreno für die Süddeutsche Zeitungund moderierte bei WDR und Phoenix. Seit 2007 ist er Reporter beim SPIEGEL.

Norman Naimark

Norman Naimark ist ein US-amerikanischer Historiker und Politikwissenschaftler. Er hat gegenwärtig den Robert and Florence McDonnell Lehrstuhl in Osteuropäischer Geschichte an der Stanford Universität inne. Ebenfalls ist er Senior Fellow an der Hoover Institution und des Instituts für Internationale Studien (FSI), wo er das Europäische Forum ins Leben rief. Er war Direktor am Stanford’s Center for Russian and East European Studies (1989-95), Professor an dessen Lehrstuhl des Fachbereichs für Geschichte (1995-1998), Mitglied im Fakultätssenat und in dessen Steuerungskomitee (2001-2004), Direktor von Stanford’s interdisziplinären Programmen in den Bereichen Internationale Beziehungen und International Policy Studies, Direktor des Stanford’s Bing Overseas Studies Program und ist gegenwärtig Fisher Family Director of Stanford’s Global Studies Division. Als Autor und Herausgeber zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen gilt Naimark als Experte für moderne Osteuropäische und Russische Geschichte. Seine Forschungen befassen sich vor allem mit Völkermord und ethnischen Säuberungen im 20. Jahrhundert sowie sowjetischer Politik im Europa der Nachkriegszeit.

Foto: Linda A. Cicero/Stanford News Service

Fania Oz-Salzberger

Fania Oz-Salzberger ist israelische Historikerin und Autorin. Sie lehrt heute als Professorin für Geschichte an der Universität Haifa und bis vor kurzem an der Monash University am Centre for Jewish Civilization in Australien. Fania Oz-Salzberger ist außerdem Direktorin von Paideia, the European Institute for Jewish Studies in Schweden. Sie hatte zahlreiche Gastprofessuren inne und war Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Dort entstand u.a. ihr Buch »Israelis in Berlin« (Suhrkamp, 2001), welches das wachsende Phänomen der in Berlin lebenden Israelis erstmals aufgriff und deren spannungsreiches Verhältnis zu der deutschen Hauptstadt beschreibt. Zusammen mit Amos Oz veröffentlichte sie »Juden und Worte« (Suhrkamp Verlag, 2013). Sie veröffentlicht zudem weltweit Artikel, Interviews und Kommentare zu aktuellen israelisch-europäischen Fragen in Politik, Kultur und Literatur.

Interview mit Fania Oz-Salzberger

Karl Schlögel

Karl Schlögel ist einer der bekanntesten Osteuropahistoriker Deutschlands und Publizist. Er ist Fellow der Carl Friedrich von Siemens Stiftung, München. Zuvor war er Professor für Osteuropäische Geschichte an der Universität Konstanz und der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder. Seine zum Teil in mehrere Sprachen übersetzten Werke beschäftigen sich vorrangig mit der Kultur der Moderne und Stadtgeschichte im östlichen Europa, speziell in Russland sowie mit russischer Emigration im 20. Jahrhundert. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen »Entscheidung in Kiew. Ukrainische Lektionen« (Carl Hanser Verlag, 2015, englische und ukrainische Übersetzung folgt); »Archäologie des Kommunismus« (2014); »Petersburg, Laboratorium der Moderne« (2003) sowie »Moscow 1937« (2008). In der edition Körber-Stiftung erschien 2015 von Karl Schlögel gemeinsam mit Irina Scherbakowa »Der Russland-Reflex – Einsichten in eine Beziehungskrise«. Die Annexion der Krim durch Russland veranlasste ihn, sich erneut intensiv mit der ukrainischen Geschichte auseinanderzusetzen.

Sonja Zekri

Sonja Zekri ist eine deutsche Journalistin und Autorin mit den Themenschwerpunkten Kultur, Religion, Nahost, Osteuropa. Zekri studierte Geschichte und Slawistik an der Universität Bochum und später Journalismus an der Henri-Nannen-Schule in Hamburg. Nach Freier Mitarbeit für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, den Stern und das ZDFwar sie ab 2008 zunächst als Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung in Moskau und später in Kairo tätig. Seit 2015 leitet sie mit Andrian Kreye das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung.

Jürgen Zimmerer

Jürgen Zimmerer ist ein deutscher Historiker und Afrikawissenschaftler. Er studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Germanistik an der Universität Regensburg, in Oxford und in Freiburg. Nach Lehrtätigkeiten in Kiel, Coimbra, Essen und Sheffield übernahm er 2010 die Professur für Globalgeschichte (Schwerpunkt Afrika) an der Universität Hamburg.
Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Kolonialgeschichte, postkoloniale Erinnerung sowie vergleichende Genozidforschung. Er ist Präsident des International Network of Genocide Scholars (INoGS) und Leiter der Forschungsstelle Hamburgs (post-)koloniales Erbe / Hamburg und die frühe Globalisierung.

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