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Körber History Forum, Juni 2017

Mit Blick in die Geschichte Konflikte der Gegenwart lösen

Die politische Dimension der Geschichte und ihre Bedeutung auch für die Erklärung der Gegenwart standen im Mittelpunkt des diesjährigen Körber History Forums. Zu den Rednern des Forums zählten Pierre Moscovici, Christoph Heusgen, Karen Donfried, Adam Roberts, Harald Welzer und Nina Krushcheva.

»Es geht uns um einen Brückenschlag von Politik und Geschichte, der von Deutschland aus nach Europa reicht«, sagte Thomas Paulsen, Vorstand der Körber-Stiftung, zur Eröffnung der zweitägigen Konferenz in Berlin, die internationale Wissenschaftler, Journalisten, Politiker, Intellektuelle und Geschichtsvermittler zum zweiten Mal zusammenbrachte. Angesichts der gegenwärtigen Krisen und Katastrophen erscheine Geschichte oft wie eine Wohltat oder ein Refugium, weil sie Orientierung biete und für Entschleunigung sorge. »Aber natürlich soll das Körber History Forum kein Refugium sein«, betonte Paulsen. Es gehe nicht um die Flucht vor einer Welt, die aus den Fugen gerate. »Im Gegenteil, wir suchen Antworten für die Gegenwart, in der wir leben«, erläuterte Paulsen. Es gehe um Antworten auf die Frage, wo Geschichte helfen könne,»Konflikte der Gegenwart besser zu verstehen und zu klügeren politischen Entscheidungen zu kommen.

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Fotos: David Ausserhofer

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