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Körber History Forum – Interviews und Standpunkte zum Weiterdenken

Das europäische Dilemma in den deutsch-britischen Beziehungen

Die Beziehungen zwischen Großbritannien und Deutschland haben eine lange Geschichte von enttäuschten Erwartungen. Die Historikerin Helene von Bismarck skizziert, warum die Brexit-Verhandlungen während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft diese Vergangenheit berücksichtigen sollten.

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»Der Nahe Osten war stets ein Ort der Rivalitäten«

Ein Thema des diesjährigen Körber History Forums sind Vergangenheit und Gegenwart im Nahen Osten. Mit dem britischen Historiker James Barr sprach Bernd Vogenbeck, Körber-Stiftung, darüber, welche internen und externen Gestaltungsentwürfe in der Geschichte der Region aufeinanderprallten und welche bis heute Spannungen erzeugen.

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Deutungskämpfe um die Geschichte des Zweiten Weltkriegs

In einer Rede vor Staatschefs der GUS wies der russische Präsident Wladimir Putin im Dezember 2019 Polen eine Mitschuld am Ausbruch des Zweiten Weltkriegs zu. Dies führte nicht nur zwischen Polen und Russland, sondern auch international zu Verstimmungen. Über die Konsequenzen dieser versuchten Umdeutung der Geschichte sprach Bernd Vogenbeck, Körber-Stiftung, mit der Osteuropa-Historikerin Claudia Weber.

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Europa und die Ukraine

Mitte Oktober kam die Körber History Reflection Group in der westukrainischen Stadt Lwiw zusammen. Am international besetzten runden Tisch diskutierten und debattierten Experten und Entscheidungsträger die aktuellen politischen Implikationen der Ost- und Mitteleuropäischen Geschichte. In seiner Eröffnungsrede machte der Publizist und Osteuropahistoriker Karl Schlögel deutlich, wie Vergangenheit und Gegenwart der Ukraine sowohl Inspiration als auch Verpflichtung für Europa sind.

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Die Zeit der Gesten ist vorbei

Anlässlich des 80. Jahrestags des deutschen Überfalls auf Polen am 1. September sprach der Historiker Krzysztof Ruchniewicz mit Bernd Vogenbeck, Körber-Stiftung, über die historische Wahrnehmung des Zweiten Weltkriegs in Polen, dessen Aufarbeitung in Deutschland und die Herausforderungen des deutsch-polnischen Dialogs über die Vergangenheit.

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Starke Führer oder gute Regierung?

Was treibt gegenwärtige Politik an? Prinzipien demokratischer Regierungsführung werden herausgefordert, autoritäre Führung gewinnt vermehrt an Aufmerksamkeit. Der Oxford-Historiker Archie Brown, Gesprächsgast des Körber History Forums, erläutert warum »starke Führer« ein Mythos sind und wieso einfache politische Antworten in die Irre führen.

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EU-Mitgliedschaft bedeutet Stabilität und Sicherheit

Vor fünfzehn Jahren traten die ehemaligen Sowjetrepubliken Estland, Lettland und Litauen der Europäischen Union bei. Wie lässt sich die Entwicklung des Baltikums seit der politischen Wende charakterisieren und welche Bedeutung hat die Region heute für die EU? Der estnisch-kanadische Politikwissenschaftler Andres Kasekamp gibt Antworten.

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Macht der Manipulation

Die Macht der Manipulation sowie der Umgang mit Propaganda und »Fake News« in Vergangenheit und Gegenwart ist eines der Themen des Körber History Forums 2019. Als Teilnehmerin bietet die Historikerin Jo Fox vorab Einsicht in aktuelle Herausforderungen.

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Trennende Erinnerung

Am 11. November 2018 gedachte Polen seiner Staatsgründung vor einhundert Jahren. Die Veranstaltung zum Unabhängigkeitstag in Warschau verdeutlichte die tiefe soziale und politische Spaltung zwischen Regierung und Opposition, die die Beteiligung rechtsextremer nationalistischer Gruppen kritisierte. Der Historiker Andrzej Nowak bezieht Stellung.

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Streitfall Migration

Woher rühren die aktuellen Vorbehalte gegen Zuwanderung in der EU und wie wurde Integrationsängsten in der Geschichte begegnet? Am Rande des Körber History Forums 2018 erläuterten der Historiker Philipp Ther von der Universität Wien und der ehemalige Botschafter Ungarns in Berlin, Gergely Prőhle, ihre Position in der aktuellen Debatte.

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Empire 2.0? Großbritannien streitet über sein koloniales Erbe

Das nicht aufgearbeitete koloniale Erbe in Großbritannien gehörte zu den Themen, die auf dem Körber History Forum 2018 am 28. und 29. Mai in Berlin diskutiert wurden. Vorab erläuterte Gurminder K. Bhambra, Professorin für Postkoloniale- und Dekolonialisierungsstudien der Universität Sussex, gegenüber der Körber-Stiftung die aktuellen Debatten.

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