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Field Trip in den Iran

18. bis 23. April 2017

Der Field Trip 2017 führte die Mitglieder des Körber-Netzwerk Außenpolitik in den Iran. In Kooperation mit dem Institute for Political and International Studies (IPIS) wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein vielfältiges Programm zur sicherheitspolitische Lage der Region deren Implikationen und Relevanz für deutsche und europäische Außenpolitik geboten. Im Vorlauf der Präsidentschaftswahlen diskutierte das Netzwerk ferner mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Den Auftakt bildete ein anregendes Gespräch mit dem stellvertretenden Außenminister für europäische und amerikanische Angelegenheiten, Dr. Majid Takht-Ravanchi. Im Rahmen dreier Podiumsdiskussionen diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Mehrdad Kiaei, Direktor der Abteilung für den Mittleren Osten (IPIS), zur anhaltenden Krise im Mittleren Osten und besprachen Menschenrechtsfragen mit Botschafter Rezvani, Direktor der Abteilung für internationales Recht (IPIS). Den Abschluss der Diskussionen bildete ein Gespräch zu den iranisch-europäischen Beziehungen mit dem Direktor der Europa-Abteilung (IPIS), Kiumars Javidnia. Auf ein Gespräch mit Frau Nezhadi, Stellvertreterin der stellv. Vizepräsidenten für Frauen und Familienangelegenheiten, folgte ein vertiefter Austausch mit Dr. Kamal Dehghani Firouzabadi, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses für Außen- und Sicherheitspolitik im iranischen Parlament.

Am folgenden Tag diskutierte das Netzwerk lebhaft mit Natalie Amiri, Auslandskorrespondentin der ARD in Teheran die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen. Anschließend brach das Körber Netzwerk nach Qom auf. Dort schloss sich einem Rundgang der eindrücklichen Ayatollah Marashi-Najafi Bibliothek und des Imam Khomaini’s Hauses ein Besuch des Islamic Institute of International Studies und des Heiligen Schreins des Fatima Masumeh an. Im Anschluss tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Ayatollah Alavi Boroujerdi aus. In Isfahan besahen sie die armenische Vank Kathedrale. Anschließend wurden sie über den Naqsh-e Jahan Platz und durch die Masjid-e Mosque geführt und trafen den stellv. Gouverneur von Isfahan. Im IPIS folgte eine Diskussion mit Studentinnen und Studenten der School of Internaional Relations zu »A ‘Westphalia’ for the Middle East?«. Anschließend diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Dr. Seyed Kazem Sajjadpour, dem stellvertretenden Minister für Bildung und Forschung und Präsidenten des Institute for Political and International Studies (IPIS) und sprachen im Anschluss mit Alireza Khani, dem Chefredakteur der Zeitung Ettela’at über die Presselandschaft im Iran. Nach einer Führung durch die Iranology Stiftung und das Hauptstadtbüro von Press TV besah das Netzwerk die Tajrish Moschee. Bei einem Abendessen unterhielt sich das Netzwerk über Belange der Zivilgesellschaft. Den Abschluss der Reise bildete ein zusammenfassendes Gespräch mit der Gesandtin der Bundesrepublik Deutschland in der Islamischen Republik Iran und Chargée d’Affaires a.i., Marian Schuegraf in Teheran und ein Rundgang durch die »Berlin-Rome Travelers« Ausstellung im Museum der Moderne.

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