Die Idee

Das Körber-Netzwerk Geschichtsvermittlung ist ein Kooperationsprojekt der Körber-Stiftung mit 22 Hochschulen und Universitäten. Die Netzwerkpartner verbindet das Anliegen, das forschende historische Lernen an Schulen zu stärken und bereits in der universitären Lehrerbildung fest zu verankern.

Das Körber-Netzwerk Geschichtsvermittlung stärkt die praxisorientierte Geschichtslehrerausbildung in Deutschland und fördert zu diesem Zweck die Zusammenarbeit von Universitäten, Hochschulen und Schulen.

Forum für Lehrende

Lehrenden bietet das Körber-Netzwerk Geschichtsvermittlung ein Forum für den Erfahrungsaustausch und die Durchführung neuer Lernkonzepte an Hochschulen und Universitäten. Gemeinsam entwickeln sie Praxismodule, bei denen Lehramtsstudierende bereits in der ersten Phase ihrer Ausbildung Schülerinnen und Schüler bei eigenen historischen Forschungsprojekten begleiten können.

Lernplattform für Studierende

Die Studierenden erproben sich als Lernbegleiter und reflektieren die Methoden schülerorientierter Geschichtsvermittlung in der Schulpraxis und an außerschulischen Lernorten. Lehramtsstudierende können so frühzeitig pädagogische Erfahrungen in der Schulpraxis sammeln und sich weiterqualifizieren.

Wissenstransfer zwischen Schulen und Universitäten

Die Hochschulen und Universitäten nehmen die schulische Praxis in den Blick und ziehen aus den Erfahrungen wichtige Erkenntnisse für die wissenschaftliche Reflexion.
Die Schulen selbst profitieren unmittelbar vom Wissenstransfer mit den Hochschulen und gewinnen wichtige Impulse für den eigenen Schulunterricht.

Das Körber-Netzwerk Geschichtsvermittlung operiert schulformunabhängig.

Das Körber-Netzwerk Geschichtsvermittlung wird unterstützt von der Konferenz für Geschichtsdidaktik

Kooperationspartner

22 Hochschulen und Universitäten haben sich im Körber-Netzwerk Geschichtsvermittlung zusammengeschlossen und bieten Seminare zum forschenden historischen Lernen an Schulen in Theorie oder Praxis an (in alphabetischer Reihenfolge der Orte):

  • RWTH Aachen University
    Ansprechpartner: Prof. Dr. Christian Kuchler

  • Otto-Friedrich Universität Bamberg
    Ansprechpartner: Prof. Dr. Bert Freyberger

  • Universität Bremen
    Ansprechpartner: Dr. Sabine Horn

  • Universität Duisburg-Essen
    Ansprechpartner: Irini Mitanoudi

  • Universität Erlangen-Nürnberg
    Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Charlotte Bühl-Gramer

  • Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
    Ansprechpartnerin: Dr. Martina Tschirner

  • Justus-Liebig-Universität Gießen
    Ansprechpartnerinnen: Prof. Dr. Ulrike Weckel

  • Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
    Ansprechpartner: Dr. Martin Buchsteiner

  • Universität Hamburg
    Ansprechpartner: Prof. Dr. Andreas Körber; Jan Albroscheit

  • Pädagogische Hochschule Heidelberg
    Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Bettina Alavi

  • Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
    Ansprechpartnerin: Dr. Angela Siebold

  • Friedrich-Schiller-Universität Jena
    Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Anke John

  • Pädagogische Hochschule Karlsruhe
    Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Sabine Liebig

  • Universität zu Köln
    Ansprechpartner: Prof. Dr. Holger Thünemann, Jochen Pahl

  • Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
    Ansprechpartnerin: Dr. Meike Hensel-Grobe

  • Westfälische-Wilhelms-Universität Münster
    Ansprechpartner: Prof. Dr. Saskia Handro

  • Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg
    Ansprechpartner: Prof. Dr. Gunilla Budde

  • Universität Paderborn
    Ansprechpartner: Prof. Dr. Johannes Meyer-Hamme

  • Universität Passau
    Ansprechpartner: Prof. Dr. Andreas Michler

  • Universität Regensburg
    Ansprechpartnerin: Dr. Heike Wolter

  • Universiät Rostock
    Ansprechpartner: Sven Hartig

  • Julius-Maximilian-Universität Würzburg
    Ansprechpartner: Dr. Alexander Tittmann

Kontakt

Kirsten Pörschke
Programm-Managerin
Telefon +49 • 40 • 80 81 92 - 162
E-Mail poerschke@koerber-stiftung.de

Lesetipp

Das Magazin spurensuchen

Der »Spurensucher« liefert seit 1997 Impulse für die historische Projektarbeit. Jetzt liegt das Standardwerk in einer völlig neu überarbeiteten und ergänzten Auflage vor. Projektarbeit an Schulen ist keine Innovation mehr, bedarf aber immer wieder der methodischen Unterstützung und Anregung. Gerade im Geschichtsunterricht bietet sie unverzichtbare Möglichkeiten, junge Menschen an historisches Geschehen heranzuführen, wissenschaftliches Arbeiten zu erlernen und nicht zuletzt: die eigene Urteilskraft zu stärken.

Der »Spurensucher« bietet dazu Grundlagen und Hinweise, die den schulischen Unterricht bereichern und außerschulische Projekte methodisch verankern, Berichte aus der Praxis des Geschichtswettbewerbs sowie zahlreiche Checklisten. Die Beiträge renommierter Autoren aus Forschung und Praxis über Themenfindung und Projektplanung, Recherche, Quellenkritik und Präsentation liefern ein umfassendes Bild historischer Projektarbeit.

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