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Rückenwind für den Körber-Preis von der Hamburger Bürgerschaft

Es stünde der Stadt gut zu Gesicht, die Verleihung des Körber-Preises weiter in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, lautet ein aktueller Beschluss der Hamburgischen Bürgerschaft. »Wir freuen uns natürlich sehr über diesen politischen Rückenwind«, kommentiert Matthias Mayer, Leiter des Bereichs Wissenschaft der Körber-Stiftung, die Entscheidung.

Hamburg, so ein aktueller Beschluss der Hamburgischen Bürgerschaft, ist Schauplatz der Verleihung eines »prestigeträchtigen« Wissenschaftspreises, des Körber-Preises für die Europäische Wissenschaft. Zukünftig soll er noch stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken, wie es andernorts mit ähnlich renommierten Preisverleihungen geschieht.

»Wir freuen uns natürlich sehr über diesen politischen Rückenwind für unseren Preis«, kommentiert Matthias Mayer, Leiter des Bereichs Wissenschaft der Körber-Stiftung, die Entscheidung der Bürgerschaft. »Wir sind überzeugt, dass der Körber-Preis für den Wissenschaftsstandort Hamburg ein echtes Aushängeschild ist, denn seinen inoffiziellen Titel als ‚Hamburger Nobelpreis‘ trägt er mit inzwischen tatsächlich sechs späteren Nobelpreisträgern in seinen Reihen ja nicht ganz zu Unrecht. Natürlich könnte man einen solchen Preis von europäischem Rang mit guten Gründen beispielsweise in Brüssel vergeben – aber als Hamburger Stiftung ist es uns ein Anliegen, die Tradition, die unser Stifter Kurt A. Körber 1986 im Hamburger Rathaus begonnen hat, fortzusetzen und Hamburg so auch auf der internationalen Landkarte der Wissenschaft fest zu verankern.«

Erste Schritte in Richtung eines gemeinsamen Marketings haben Stadt und Stiftung bereits im letzten Jahr unternommen – rund um die Preisverleihung gab es eine stadtweite Plakatkampagne und aus Anlass der Verleihung fand im Universitätsklinikum Eppendorf ein »Tag des Wissens« zum Thema »Stammzellforschung« statt, das Arbeitsgebiet des Preisträgers von 2016, des niederländischen Biologen und Mediziners Hans Clevers.