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Körber Studio Junge Regie 2004

Rückblick

Nach seinem großen Erfolg im vergangenen Jahr ging das Körber Studio Junge Regie, eine Kooperation zwischen Universität Hamburg, Thalia Theater, Deutschem Bühnenverein und Körber-Stiftung, vom 27. September bis zum 2. Oktober erneut über die Bühne. Mit der Preisverleihung gab der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Körber-Stiftung Dr. Klaus Wehmeier bekannt, dass die Stiftung das Körber Studio Junge Regie fest als Projekt in ihrer Förderung verankert.
Agnes Hansch, Regie-Studentin an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin und mit 23 Jahren jüngste Teilnehmerin, gewann mit ihrer »Agamemnon«-Inszenierung beim diesjährigen Festival. Ihr Preis: Eine Gastregie an einem renommierten Stadt- und Staatstheater sowie eine Aufführung ihrer Inszenierung im Theater Haus im Park der Körber-Stiftung.

Neun Regie-Institute aus dem deutschsprachigen Raum wirkten am zweiten Treffen mit: BAYERISCHE THEATERAKADEMIE AUGUST EVERDING UND HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER MÜNCHEN , UNIVERSITÄT FÜR MUSIK UND DARSTELLENDE KUNST MAX REINHARD SEMINAR WIEN , HOCHSCHULE FÜR SCHAUSPIELKUNST ‚ERNST BUSCH' BERLIN , FOLKWANG HOCHSCHULE ESSEN , HESSISCHE THEATERAKADEMIE FRANKFURT , ANGEWANDTE KULTURWISSENSCHAFT UND ÄSTHETISCHE PRAXIS DER UNIVERSITÄT HILDESHEIM , INSTITUT FÜR ANGEWANDTE THEATERWISSENSCHAFT DER JUSTUS-LIEBIG-UNIVERSITÄT GIESSEN , THEATER HOCHSCHULE ZÜRICH sowie UNIVERSITÄT HAMBURG STUDIENGANG SCHAUSPIELTHEATER-REGIE.

Neben diesen neun Instituten nahmen die Falkenbergschule München und das Mozarteum Salzburg als Beobachter teil.

Der diesjährigen Jury gehörten an: Michael Börgerding (Thalia Theater), Regina Guhl (schauspielhannover), Michael Laages (freier Journalist), C. Bernd Sucher (Süddeutsche Zeitung), Barbara Wendland (Deutsches Theater Göttingen) und Nikolaus Besch (Theater Haus im Park der Körber-Stiftung).
 

Zum ersten Mal waren in diesem Jahr angehende Münchner Kulturjournalisten (Aufbaustudiengang Kulturjournalismus, Theater-, Film- und Fernsehkritik, Studiengang der Hochschule für Fernsehen und Film im Rahmen der Bayerischen Theaterakademie August Everding) mit ihrem Dozenten C. Bernd Sucher in das Körber Studio Junge Regie eingebunden. Sie begleiteten das Festival in der Gaußstraße mit einer eigenen Gesprächsrunde und der täglich erscheinenden Theaterzeitung »junge regie textversion«.

Die Körber-Stiftung möchte mit diesem Regie-Projekt begabte Nachwuchskünstler fördern und ihnen ein Forum bieten, auf dem sie ihre Leistungen präsentieren können. Diese Werkschau soll auch dazu dienen, Konzepte und Visionen einer zukünftigen Regie-Generation sichtbar zu machen und Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit bestehenden Theaterformen zu eröffnen, die sich im alltäglichen Ausbildungsprozess der Hochschulen nicht bieten. Die Inszenierungen wurden ergänzt durch das Symposium »Das griechische Theater«, in dem der Historiker Prof. Dr. Christian Meier und der Regisseur Peter Stein Einblick in ihre Sicht auf das antike griechische Drama gaben. Die beiden Vorträge mündeten in einen öffentlichen Diskurs beider Experten mit dem Publikum.

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