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Körber Studio Junge Regie 2008

Heike M. Götze

Die Preisträgerin von 2008 ist Heike M. Götze. Während ihres Regiestudiums an der Zürcher Hochschule der Künste inszenierte sie unter anderem Elfriede Jelineks «Prinzessinnendramen - Dornröschen» (2007 eingeladen zu den Zürcher Festspielen) und »Dinosaurs Forever« (eingeladen ans Zürcher Theaterspektakel 2007). 2008 inszenierte sie Laura de Wecks Stück »SumSum« in Tübingen. Am Theater Basel nahm Heike M. Goetze 2008 an den Werkstattagen Schweizer Dramatik »Stücklabor« teil. 2009 inszeniert sie u.a. am Fabriktheater in Zürich und am Theater Basel.

Auszug aus der Begründung der Jury
»Regisseurin Heike M. Götze hat mit ihren Schauspielern eine komplexe Spielstruktur entwickelt, die Narratives und Szenische aneinanderreiht. (…) Die schuldlose Amoral von Ada und Alev wird durch die Darsteller schonungslos und zwingend erlebbar, gerade weil die Figuren nicht auf individuelle Psychologie reduziert werden, sondern die Inszenierung eine sozial relevante Typologie entfaltet. Damit hat Spieltrieb als Inszenierung einen nachhaltigen und verstörenden Eindruck hinterlassen«, so Jörg Bochow, Chefdramaturg am Staatsschauspiel Stuttgart, im Namen der Jury.

 

Rückblick

Das fünfte Körber Studio Junge Regie startete am 15. März 2008 im Thalia in der Gaußstraße.

Zum 5. Mal traf sich im Thalia in der Gaußstraße der Regienachwuchs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zum 'Körber Studio Junge Regie'. Das Festival ist 2003 aus einer Kooperation der Universität Hamburg mit der Körber-Stiftung, dem Thalia Theater und dem Deutschen Bühnenverein hervorgegangen und lädt Studierende und Dozenten der elf deutschsprachigen Hochschulen, an denen Theorie und Praxis des Regieführens gelehrt wird, für eine Woche nach Hamburg ein. Erklärtes Ziel des Treffens ist es, die Vielfalt von Begabungen und Visionen der zukünftigen Regie-Generation öffentlich zu präsentieren und den Studierenden in täglichen (nicht öffentlichen) Gesprächsrunden ein Forum für den Austausch von Erfahrungen, für die Diskussion der Arbeitsergebnisse und die Begegnung mit unterschiedlichen Arbeitsweisen, Stilen und Ideen zu bieten.

Neun RegisseurInnen und ein Regiekollektiv wetteiferten um den Preis für die beste Nachwuchsinszenierung.

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