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Über das KörberHaus

Im Herzen von Bergedorf, im historischen Hafenviertel, entsteht in den nächsten Jahren mit dem KörberHaus ein neuer, attraktiver Treffpunkt für den ganzen Bezirk. Das architektonisch ansprechende Gebäude wird auf rund 5.000 Quadratmetern Fläche ein Theaterhaus mit gemeinwohl-orientierten Angeboten kombinieren – insbesondere für die Generationen 50 plus. Unter einem Dach werden fünf Partner kooperieren: Theater, Körber-Stiftung, Bezirksamt Bergedorf, die AWO und die Hamburger Öffentliche Bücherhalle. Dazu kommen Projekte und Initiativen, die das Engagement für Bergedorf fördern.

Die Idee: einen lebendigen Ort der Begegnung schaffen

Mit dem KörberHaus entsteht ein Kultur- und Begegnungszentrum, das Austausch zwischen Menschen aus unterschiedlichen Generationen und Kulturen ermöglicht und fördert. Das komplett barrierefreie Haus steht für Offenheit, Dialog und Miteinander – zentrale Qualitäten zukunftsfähiger Gemeinwesen. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt aus Bergedorf für Bergedorf.

Das Angebot: gemeinwohl-orientierte Einrichtungen an einem Ort

Das KörberHaus ist mit seinen Angeboten für alle da und dabei besonders den Bedürfnissen der Älteren verpflichtet. Es ist offen für alle Phasen des Alters und nimmt Menschen im Übergang in ihre nachberufliche Zeit neu in den Blick. Dieser Aufgabe wird das KörberHaus durch die Nähe und das Miteinander vieler Träger gerecht. Die Vielfalt fördert den gegenseitigen Austausch und steigert die Attraktivität.

Nach bisheriger Planung wird das KörberHaus folgendes beheimaten:

  • barrierefreier Theatersaal mit mindestens 400 Plätzen
  • großer Veranstaltungsraum
  • öffentliches Café
  • aus dem Haus im Park: Kurse, Veranstaltungen und Projekte in den Bereichen Kultur, Bildung und Gesundheit/Prävention
  • bezirkliche Beratungsstellen für Familien und Senioren, Seniorenbeirat
  • AWO-Seniorentreff
  • Hamburger Öffentliche Bücherhalle
  • Kurse der Volkshochschule
  • Freiwilligenagentur Bergedorf
  • SHIP-Stiftung Haus im Park
  • Büros für Vereine und Initiativen
  • Arbeitsmöglichkeiten für Engagierte

Das Theater: eine moderne Bühne für alle

Die Körber-Stiftung setzt sich langfristig für den Theaterstandort Bergedorf ein; sie wird den Betrieb des Theaters finanziell und personell ermöglichen. Wie zurzeit im Haus im Park sind die festen Partner hierbei der Lichtwarkausschuss des Bezirksamtes und das Altonaer Theater zusammen mit den Hamburger Kammerspielen. Weiterhin werden Laien- und Schultheater, Chöre, Vereine, Kulturveranstalter und andere Institutionen die Bühne bespielen.

Die Lage: Hafenbezug und hohe Aufenthaltsqualität

Das KörberHaus entsteht im Herzen von Bergedorf auf dem Grundstück des heutigen Lichtwarkhauses mit engem Bezug zum Schleusengraben. Das Gebäude wird einen wichtigen Beitrag zur Belebung des historischen Hafenviertels im Zentrum von Bergedorf leisten. Am Ufer der umgebenden Freiflächen könnten Treppenanlagen und neue Bootsanleger einen direkten Zugang zu den Wasserflächen bieten. Zudem wäre ein Außenbereich mit Angeboten für Bewegung und gemeinsames Gärtnern möglich.

Der Neubau: Bürger-Vorschläge für den Architekten-Wettbewerb

Das KörberHaus wird insgesamt rund 5.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche umfassen, davon rund 1.000 Quadratmeter für das Theater. In dem Neubau sollen lichte, barrierefreie und flexibel nutzbare Räume mit Wasserblick entstehen.

Im Juli 2016 konnten die Bürger u.a. in einer öffentlichen Veranstaltung sowie in einer dreiwöchigen Online-Beteiligung (www.mitten-in-bergedorf.de) ihre Ideen zur künftigen Gestaltung des KörberHauses und der Außenanlagen einbringen. Die Ergebnisse des Verfahrens werden im Herbst 2016 öffentlich vorgestellt.

Im Oktober 2016 hat der Bezirk Bergedorf einen Architekten-Wettbewerb ausgelobt, in den die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung mit einfließen. Aus einem größeren Bewerberfeld werden acht bis zehn Architekturbüros ausgewählt, die Entwürfe für die Gestaltung des Baukörpers, der Fassaden und der Freiflächen entwickeln. Der Sieger des Wettbewerbs wird voraussichtlich im Frühjahr 2017 ermittelt. Anschließend werden die Pläne für das Gebäude und die Freiflächen weiter ausgearbeitet.

Die Nutzung: zusammen Ideen für Angebot und Raumgestaltung erarbeiten

Das Nutzungs-Konzept für die Räumlichkeiten des KörberHauses wird im engen Dialog zwischen den Kooperationspartnern entwickelt. Bis zum Umzug werden in extern moderierten Workshops u.a. Leitsätze, Profile, Nutzungen, Raumaufteilung und Grundsätze der Zusammenarbeit diskutiert und ausgearbeitet. Auch die Nutzer der Angebote werden befragt. Die Ergebnisse fließen in die weitere Planung des Nutzungs-Konzeptes ein. Im Vorfeld wurde dem Stadtteilbeirat Bergedorf Süd das Projekt vorgestellt, der den Prozess weiter begleiten wird.

Die Anbindung: mit Rad, Bus und Bahn für alle Bergedorfer gut erreichbar

Das Grundstück für das KörberHaus liegt einige Gehminuten vom Bahnhof Bergedorf entfernt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestens erreichbar. Fast vor der Haustür halten derzeit sieben HHA- und drei Autokraft/VHH-Buslinien. Zur besseren Anbindung an das gegenüberliegende Einkaufszentrum CCB ist eine neue Fußgängerampel an der Bergedorfer Straße geplant. Auch Parkplätze werden zur Verfügung stehen, u.a. in einer benachbarten Tiefgarage. Stellplätze für Fahrräder werden neu geschaffen.

Die Realisierung: nicht Bauherr, sondern langfristiger Mieter

Das Bezirksamt und die Körber-Stiftung errichten das Gebäude nicht selbst, sondern werden Flächen auf Jahrzehnte anmieten. Das Bauvorhaben wird gemäß öffentlich-rechtlicher Vergaberichtlinien ausgeschrieben und von einem Investor realisiert. Die reinen Baukosten für den künftigen Investor werden laut den Vorgaben für den Architekten-Wettbewerb (Stand Juli 2016) bei rund 15 Millionen Euro liegen.

Das Management: Koordinationsstelle wird bereitgestellt

Der Bezirk Bergedorf und die Körber-Stiftung werden gewährleisten, dass im laufenden Betrieb des KörberHauses die für das Management nötigen personellen Ressourcen zur Verfügung stehen. Dies umfasst die Koordination der Kooperationspartner sowie Querschnittsaufgaben, die nicht von den einzelnen Trägern übernommen werden können.

Die Übergabe: Zukunft von Gebäude und Grundstück des Haus im Park

Die Körber-Stiftung ist nicht Eigentümerin des Grundstücks am Gräpelweg, sondern der Bezirk. Der Stiftung wurde das Grundstück zur Nutzung und Bebauung überlassen, 1977 wurde das Gebäude darauf errichtet. Die Körber-Stiftung wird das Haus im Park beim Auszug dem Bezirk »besenrein« übergeben. Über den weiteren Umgang mit dem Grundstück und Gebäude werden die von den Bürgern gewählten Abgeordneten der Bezirksversammlung entscheiden. Bislang gibt es von Seiten des Bezirkes keine Festlegung hinsichtlich der künftigen Nutzung des Grundstücks Gräpelweg. Die Körber-Stiftung ist Eigentümerin des angrenzenden Grundstücks an der Lamprechtstraße 6a, auf dem sich u.a. der Parkplatz des Haus im Park befindet. Es gibt von Seiten der Stiftung zurzeit keinerlei Pläne für die künftige Verwertung des Areals.

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