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Kultur als Kitt der Gesellschaft?

Von Kultur als Kitt der Gesellschaft zu sprechen, sei irreführend, betonte Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda auf dem Symposium »The Art of Music Education« im KörberForum. Sie könne nicht zusammenfügen, was andere Mechanismen auseinander getrieben oder zerbrochen hätten.

Beim 6. internationalen Symposium »The Art of Music Education«, ausgerichtet von der Körber-Stiftung in Kooperation mit der Elbphilharmonie, berieten 170 Musikexpertinnen und Experten aus 15 europäischen Ländern darüber, wie Konzerthäuser den gesellschaftlichen Wandel mitgestalten können. Schon heute reagieren sie auf multi-diverse Stadtgesellschaften: mit Kooperationen, neuen Musikformaten und Kontakten in die internationale Musikszene jenseits des angestammten Klassikbetriebes. Zugleich bemühen sich viele Häuser, ein niedrigschwelliger Treffpunkt für eine breitere Gesellschaft zu werden. Dieses sind einige der Befunde, die auf dem Symposium diskutiert wurden. Alle zwei Jahre laden Körber-Stiftung und Elbphilharmonie internationale Musikexperten zur Frage nach der Rolle der Konzerthäuser nach Hamburg ein. Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda nutzte die diesjährige Tagung für eine kulturpolitischen Grundsatzrede.

Rede von Carsten Brosda (PDF)


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