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  • Mely Kiyak (Foto: Claudia Höhne)
  • - Meldung

    Kurt-Tucholsky-Preis für Mely Kiyak

    Mely Kiyak erhielt die Auszeichnung für literarische Publizistik für ihr im Hanser Verlag erschienenes Werk »Frausein« und ihre Tätigkeit als Essayistin und Kolumnistin: Für Zeit Online schreibt sie die wöchentliche Kolumne »Kiyaks Deutschstunde« und für das Gorki Theater Berlin »Kiyaks Theater Kolumne«.

    »Ihr Stil, ihre Qualität, ihre Vielfalt, ihre Schärfe und ihr Witz sind nicht nur unverwechselbar, sondern in Ausdauer, Klarheit, Ernsthaftigkeit, Mut, Einsatzbereitschaft und Klugheit unbestechlich«, begründete die Jury ihre Entscheidung. »Die höchste Kunst des Autors, die Schwerstarbeit am Text, besteht darin, die Arbeit am Text unsichtbar zu machen. Kiyaks Texte sind so fein gearbeitet, dass man sie die Seidenstickerin unter den Kolumnisten nennen könnte.«

    Vor einigen Jahren durften wir mit ihr zwei Bücher realisieren: »zweiheimisch« (gemeinsam mit Ferdos Forudastan und Vito Avantario), das von Jugendlichen erzählt, die in binationalen oder bikulturellen Familien groß wurden, und »10 für Deutschland«, ein Gesprächsband mit zehn türkeistämmigen Abgeordneten unserer Parlamente.

    Dem Publikum im Hamburger KörberForum ist sie durch die Gesprächsreihe »Wo ist deine Kunst zuhause?« bekannt, in der sie Feridun Zaimoğlu, Daniel Hope, Maxim Biller und Serdar Somuncu begrüßte.

    Wir gratulieren Mely Kiyak zu dieser Auszeichnung sehr herzlich und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg!


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