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Arbeit und Sorge vereinbaren: Ein Carezeit-Budget für atmende Lebensläufe

Körber Impuls

Mit ihrem Fokusthema »Neue Lebensarbeitszeit« sagt die Körber-Stiftung: Im demografischen Wandel gewinnt jeder Mensch täglich Lebenszeit hinzu. Zeit, die es ermöglichen könnte, die eng getakteten Lebensläufe und Berufsbiografien zu entzerren und die Herausforderungen einer immer dichteren und schnelleren Welt zu meistern. Karin Jurczyk und Ulrich Mückenberger zeigen auf, wie das gelingen kann: mit einem »Carezeit-Budget«. Im neuen Körber Impuls unter dem Titel »Arbeit und Sorge vereinbaren: Ein Carezeit-Budget für atmende Lebensläufe« stellen die beiden Autoren ihre Idee eines neuen Lebens-Arbeits-Zeit-Modells vor. Das »Carezeit-Budget« ist ein Sozialmodell, das das Verhältnis von Erwerbsarbeit und Sorgearbeit neu reguliert werden soll, folglich ein Guthaben, aus dem der Staat seinen Bürgern jenen Lohnausfall ersetzt, der entsteht, wenn diese sich für einen begrenzten Zeitraum ihren Care-Aufgaben annehmen: Kinder erziehen, Angehörige pflegen oder sich um ihre eigene Rekreation kümmern. Dafür soll jede und jeder per »Ziehungsrechten« über ein bestimmtes Zeitkontingent verfügen, das für die Carezeit genutzt werden kann.

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Informationen

Datum: 24.10.2016
Ort: Hamburg


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