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China: Kampf gegen Korruption

Ein Beitrag zum Handlungsfeld »Internationale Verständigung«

Korruption ist in China allgegenwärtig. Gerade im Bereich der lokalen Verwaltung verschwinden so jährlich beträchtliche Summen öffentlicher Gelder in den Taschen einzelner Beamter. Chinas neuer Staatschef Xi Jinping hat der Korruption nun den Kampf angesagt. Mit spektakulären Verhaftungen und Anklagen bis in die obersten Reihen der Parteiführung versucht Xi, seinem Anliegen Nachdruck zu verleihen. Sein Vorgehen bleibt jedoch ein Drahtseilakt: Je mehr Korruptionsfälle aufgedeckt werden, desto stärker beschädigt dies die Glaubwürdigkeit der Kommunistischen Partei. Der Autor He Jiahong hat sich mit seinem Engagement gegen die Korruption des bestehenden chinesischen Strafrechts einen Namen gemacht. In seinen bekannten Kriminalromanen prangert He Jiahong die Missstände auch literarisch an. Der Held seiner Bücher ist Hong Jun, ein Anwalt, der sich mit den politischen und gesellschaftlichen Schwierigkeiten im heutigen China auseinandersetzen muss. In einem Interview sagte He vor kurzem: »China braucht ‚gentlemen lawyers‘ wie Hong Jun – nicht nur, um die Rechtsstaatlichkeit voranzubringen, sondern auch, um den Ruf von Anwälten in den Augen der chinesischen Öffentlichkeit zu verbessern.« Im Gespräch mit Janka Oertel, Körber-Stiftung, berichtet He Jiahong im KörberForum von Missständen und Erfolgen seiner Arbeit. In englischer Sprache.

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Informationen

Datum: 05.05.2014
Ort: Hamburg
Personen: He Jiahong, Janka Oertel



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