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Das Ende der Gemeinschaft?

Ein Beitrag zum Handlungsfeld »Internationale Verständigung«

Im Zuge der Zeitenwende von 1989 konstatierte Francis Fukuyama das »Ende der Geschichte« und prognostizierte der liberalen, demokratischen Ordnung bleibende Durchsetzungskraft. Nun, 30 Jahre später, analysiert er die tiefe Krise der liberalen Demokratie: Identitätspolitik ist in einer wachsenden Zahl von Ländern zu einem Leitmotiv geworden. Sie ist der Filter, durch den gesellschaftliche Herausforderungen betrachtet werden. Politische Auseinandersetzung kreist nicht mehr um konservative oder linke Positionen, sondern um Gefühle von Ausgrenzung und Identitätsverlust.

Welche Elemente demokratischer Ordnung stellt Identitätspolitik infrage? Was wurde aus dem Prinzip der gleichberechtigten Anerkennung jedes Einzelnen, das ein wesentliches Element moderner Demokratiegeschichte darstellt? Und wie kann sich die liberale Demokratie dagegen zur Wehr setzen? Darüber spricht Francis Fukuyama anlässlich des Erscheinens seines neuen Buches »Identität. Wie der Verlust der Würde unsere Demokratie gefährdet«.

In Kooperation mit Hoffmann und Campe Verlag und Die Zeit. Moderation: Holger Stark, Die Zeit

Aufzeichnung vom 5. März 2019 im KörberForum
Aktuelles Veranstaltungsprogramm der Körber-Stiftung

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Informationen

Datum: 05.03.2019
Ort: Hamburg
Personen: Francis Fukuyama, Holger Stark



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