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Das Phänomen Merkel

Thomas Paulsen im Gespräch mit der irischen Journalistin Judy Dempsey

Was finden die Deutschen bloß an ihrer Kanzlerin? Judy Dempsey, irische Journalistin mit Wohnsitz in Berlin, schaut irritiert auf eine Politik, die vor allem dem Primat des Pragmatismus verpflichtet zu sein scheint. Visionen und Utopien? Fehlanzeige. Möglich wäre jedenfalls noch viel mehr, stellt Dempsey fest. Deutschland ist ein nicht nur wirtschaftlich potentes Land, Angela Merkel eine der mächtigsten Frauen der Welt – aber sie scheut davor zurück, diese Macht konsequent einzusetzen. Der Wunsch, sich alle Optionen offen zu halten, ist größer als der Ehrgeiz, die eigenen politischen Ziele durchzusetzen. »Unfinished business« nennt Dempsey in unnachahmlicher britischer Kürze diesen Politikstil. Mit der Autorin sprach Thomas Paulsen, Leiter des Bereichs Internationale Politik der Körber-Stiftung, am 30. Mai 2013 im KörberForum. In englischer Sprache. Begrüßung: Bernd Martin, Leiter der edition Körber-Stiftung.

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Informationen

Datum: 29.05.2013
Ort: Hamburg
Personen: Judy Dempsey, Thomas Paulsen



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