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Demokratie neu denken! Über die Chancen, Risiken und Nebenwirkungen der Demokratie

Ein Beitrag zum Handlungsfeld »Lebendige Bürgergesellschaft«

In seinem neuesten Werk »Die gefährdete Rationalität der Demokratie« analysiert der Philosoph Julian Nida-Rümelin deren weltweite Krise und bietet Orientierung für eine gefestigte politische Praxis. Er identifiziert konzeptionelle Defizite, die sich auch durch die Corona-Krise zu einer Bedrohung auswachsen können. Gefahren liegen ebenso in der sozialen Spaltung, in der Globalisierung, im Populismus. Und im Zuge der Pandemie greifen antidemokratische Regierungen nach noch mehr Macht und setzen Freiheitsrechte außer Kraft. Aber die Corona-Krise kann die Demokratie auch stärken, sagt der politische Intellektuelle, denn sie zwingt uns, die Demokratie neu zu denken und sich auf deren Grundwerte zu besinnen. Nida-Rümelin ist überzeugt: Die Klärung eines angemessenen (Selbst-)Verständnisses von Demokratie stärkt diese nach wie vor unübertroffene Regierungsform. Über die dazu dringend benötigten Grundlagen spricht er mit Christoph Bungartz, Leiter der Abteilung Kultur und Wissen beim NDR Fernsehen.

Moderation: Christoph Bungartz, NDR

In Kooperation mit dem Literaturhaus München.

Aufzeichnung vom 24. April 2020
Aktuelles Veranstaltungsprogramm der Körber-Stiftung

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Informationen

Datum: 24.04.2020
Länge: 01:27:40
Personen: Julian Nida-Rümelin, Christoph Bungartz



zusätzliche Informationen:

Informationen zum Buch

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