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»Ein Schriftsteller sollte mindestens zwei Kulturen angehören«

Ein Beitrag zum Handlungsfeld »Internationale Verständigung«

Viktor Jerofejew gilt als einer der bekanntesten russischen Gegenwartsautoren und als kritischer Intellektueller. Seine literarische Karriere in der Sowjetunion begann mit einem Skandal, als Jerofejew 1979 den »Almanach Metropol« veröffentlichte, eine Zusammenstellung mit von der Zensur verbotenen Texten. Er wurde daraufhin aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen. Besondere Bekanntheit erlangte Jerofejew während der Zeit der Perestroika, als sein Roman »Moskauer Schönheit« (1990) erschien, der in 27 Sprachen übersetzt wurde. Der frühere Professor für Literatur an der International University in Moskau lebte und studierte in Paris. Im Gespräch mit Natalia Konyashina zeigt er europäische Winkel in Moskau und erklärt, was Russland und Europa in seinen Augen verbindet.

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Informationen

Datum: 30.05.2017
Ort: Moskau
Personen: Viktor Jerofejew, Natalia Konyashina



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