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Familiengeschichte in Russland - auf der Suche nach den Wurzeln

Ein Beitrag zum Handlungsfeld »Internationale Verständigung«

Seit 70 Jahren verdrängen viele in Russland die Schattenseiten der Vergangenheit. Man feiert den Sieg im Zweiten Weltkrieg über Hitler-Deutschland, oft ohne all der Opfer zu gedenken, ohne an jene zu mahnen, die unter der Herrschaft Stalins in Gulags verschleppt oder zur Arbeit fern ihrer Heimat gezwungen wurden. Die Vergangenheit auch mit ihren weniger glorreichen Seiten wieder in den Blick rücken, das möchte die historische Gesellschaft MEMORIAL aus Moskau. Sie richtet jedes Jahr einen Geschichtswettbewerb für Schüler aus, der seit mehr als fünfzehn Jahren Mitglied in dem von der Körber-Stiftung initiierten EUSTORY-Netzwerk ist. Andrej Kosyrev ist einer der Preisträger des MEMORIAL-Geschichtswettbewerbs 2015/2016 zum Thema »Mensch in der Geschichte – Russland im 20. Jahrhundert«. Er hat sich auf Spurensuche in der Vergangenheit seiner Familie gemacht. Und ist dabei auf Geschichten, Fotos und Dokumente gestoßen, die längst vergessen schienen.

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Informationen

Datum: 19.05.2016
Personen: Andrej Kosyrev



zusätzliche Informationen:

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