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Forscher fragen: Kernfusion

Ein Beitrag zum Handlungsfeld »Innovation«

Die Energieprobleme der Menschheit endgültig zu lösen, ist einer der großen Träume der Wissenschaft. Zur Lösung könnte die Kernfusion beitragen: Fusionsreaktoren sollen aus geringen Mengen Brennstoff große Energiemengen erzeugen. Diese Energie soll dazu noch umweltfreundlich, sicher und unbegrenzt verfügbar sein. Die Fusionsbrennstoffe stehen in nahezu beliebiger Menge zur Verfügung und langlebige radioaktive Abfallstoffe fallen nicht in größerer Menge an. Sibylle Günter leitet das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP), wo die Grundlagen für ein Fusionskraftwerk erforscht werden. Spätestens 2050 wollen Forscher aus der Verschmelzung von Atomkernen wirtschaftlich nutzbare Fusionsenergie erzeugen können. In Frankreich wird bereits am weltweit ersten Fusionsreaktor ITER gearbeitet, ein internationales Großprojekt, an dem die IPP-Wissenschaftler ebenfalls beteiligt sind. Im Gespräch mit Martin Meister (GEO International) gab Sibylle Günter am 17. Juni 2013 Einblicke in ihre Arbeit.

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Informationen

Datum: 16.06.2013
Ort: Hamburg
Personen: Sibylle Günter, Martin Meister

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