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Franz-Ulrich Hartl – Körber-Preisträger 2006

Ein Beitrag zum Handlungsfeld »Innovation«

Im viktorianischen und wilhelminischen Zeitalter sorgten die »chaperones« oder Anstandsdamen für Sitte und Ordnung. In der Wissenschaft dagegen sind als Chaperone bezeichnete Proteine in den letzten Jahren zu einem ganz »heißen« Forschungsfeld avanciert. Dank der grundlegenden Entdeckungen des Mediziners und Biochemikers Ulrich Hartl lassen sich mit íhnen in einigen Jahren womöglich nicht nur Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson und Chorea Huntington erfolgreich behandeln – selbst den Alterungsprozess scheinen die molekularen Anstandsdamen verlangsamen zu können. 2006 erhielt er den Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft.

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Informationen

Datum: 06.09.2006
Ort: Hamburg
Personen: Ulrich Hartl

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