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Gebundenes Leben: Vom schönen und vom echten Leben

Ein Beitrag zum Handlungsfeld »Demografischer Wandel«

Leben wir, um zu arbeiten? Nicht nur Philosophen beschäftigt diese Frage. Auch Romanerzählungen porträtieren Menschen und ihre Versuche, die eigene Identität in der Arbeitsgesellschaft zu finden - oder zu wahren. Die Autorin Doris Knecht liest eine Passage aus ihrem Roman »Wald«, der davon erzählt, wie eine Modedesignerin nach der Finanzmarktkrise plötzlich alle Statussymbole verliert. Auch ihre eigene Profession als Autorin beleuchtet Knecht im Gespräch mit Rainer Moritz. Oft scherzten ihre Freunde, dass Medienmenschen die neuen Grubenarbeiter seien – man wisse nie, welches Verlagshaus als nächstes schließe. In Gerhard Henschels »Arbeiterroman« hinterfragt die Figur Martin Schlosser sich selbst. Der Autor liest einige Passagen aus seinem Roman und geht dann im Gespräch mit Rainer Moritz vor allem auf Beziehungsfragen ein. Zu einem Arbeitsleben gehört eben meistens auch ein Privatleben! Beide Autoren waren zu Gast in der Reihe »Gebundenes Leben«, einer Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem Literaturhaus Hamburg.

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Informationen

Datum: 15.03.2017
Ort: Hamburg
Personen: Doris Knecht, Gerhard Henschel, Rainer Moritz



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