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Foto: Dietmar Bührer
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Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten: Schülerin forscht zur Wendezeit

›So geht‘s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch‹ – Mehr als 100 Beiträge der 26. Ausschreibung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten thematisieren Veränderungsprozesse in Zeiten des geteilten Deutschlands und der DDR. Der friedliche Einsatz für die Freiheit und gegen das SED-Regime, die Wiedervereinigung oder die Nachwirkungen dieses Prozesses auf Politik, Gesellschaft und individuelle Biografien – die Ereignisse der Wendejahre 1989/90 boten für viele junge Geschichtsforscher Themen zum Nachforschen.

So hat sich auch die Schülerin Ingrid Hering vom Romain-Rolland-Gymnasium aus Dresden mit diesem Teil der Geschichte befasst. In ihrem Podcast »Schüler in den Wendewirren« spricht Ingrid mit verschiedenen Menschen, die die Wendezeit als Jugendliche erlebt haben. Über persönliche Erlebnisse, den politischen Umbruch 1989 und die Folgen erzählt ihr Wettbewerbsbeitrag. Ingrid Hering wurde für ihre Arbeit mit einem Preis auf Landesebene ausgezeichnet.

Über den Geschichtswettbewerb
Seit 1973 richten die Hamburger Körber-Stiftung und das Bundespräsidialamt den Geschichtswettbewerb aus, der auf eine gemeinsame Initiative des damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann und des Stifters Kurt A. Körber zurückgeht. Ziel ist es, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die eigene Geschichte zu wecken, Selbstständigkeit zu fördern und Verantwortungsbewusstsein zu stärken. Ausgeschrieben wird der mit bislang über 147.000 Teilnehmern und rund 33.500 Projekten größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland in einem zweijährigen Turnus und zu wechselnden Themen. Beim 26. Geschichtswettbewerb 2018/19 beteiligten sich bundesweit mehr als 5.600 Kinder und Jugendliche mit insgesamt 1.992 Beiträgen.

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Informationen

Datum: 07.11.2019
Ort: Hamburg


zusätzliche Informationen:

Ein Beitrag zum Handlungsfeld »Internationale Verständigung«

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