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History@Debate: Schlafwandler oder Brandstifter

Ein Beitrag zum Handlungsfeld »Internationale Verständigung«

Im Sommer 2014 jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Kurz vor dem Gedenken ist in der deutschen und angloamerikanischen Geschichtswissenschaft Bewegung in die Diskussion über Voraussetzungen und Ursachen des Krieges gekommen. Waren die europäischen Mächte und ihre führenden Politiker »Schlafwandler«, die einen Krieg durch rechtzeitiges und verantwortliches Handeln hätten verhindern können? Oder Brandstifter, die einen Krieg durch ihre aggressive Außenpolitik provozierten? Lassen sich Schuld und Verantwortung für den Kriegsausbruch klar zuordnen? Oder war er ein Ergebnis von Missverständnissen und Fehleinschätzungen?
Der Politologe Herfried Münkler und die Historiker Gerd Krumeich und Sönke Neitzel diskutierten die gegenwärtigen Forschungspositionen, ihre historische Bewertung – und die Folgerungen, die sich nach 100 Jahren daraus für die Erinnerungskultur in Europa ergeben.
Die Veranstaltung aus der Reihe »History@Debate. Europe 14/14«, dem Webtalk der Gerda Henkel Stiftung und der Körber-Stiftung moderierte Juliane Haubold-Stolle, Projektleiterin am Deutschen Historischen Museum.
Begrüßung: Sven Tetzlaff, Bereichsleiter Bildung der Körber-Stiftung und Georgios Chatzoudis, Redaktionsleiter des Wissenschaftsportals L.I.S.A. der Gerda Henkel Stiftung.

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