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Im Generationendialog: Götz Werner und Boris Palmer

Ein Beitrag zum Handlungsfeld »Demografischer Wandel«

Götz Werner (Jg. 1944), Gründer der Drogeriekette dm, und der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Jg. 1972) sprachen am 12. November 2012 in Stuttgart über den demografischen Wandel, unsere veralteten Altersbilder und über Generationengerechtigkeit in Unternehmen. Es moderierte Ralf Müller-Schmid, Leiter DRadio Wissen. Die durchschnittlich 15 gewonnen Lebensjahre für jeden Einzelnen seit Mitte des letzten Jahrhunderts seien ein Geschenk, findet Götz Werner. »Wir sind auf der Erde, um uns zu entwickeln, mehr Lebenszeit bedeutet also mehr Zeit sich zu entwickeln.« Boris Palmer brachte das Thema Altersarmut und Umverteilung aus politischer Perspektive auf den Tisch. Adenauer sei es gewesen, der die Altersarmut erst abgeschafft habe durch die starke Erhöhung der Rentenbezüge – in Wirtschaftswunderzeiten der jungen BRD damals kein Problem. Doch heute gebe das Wirtschaftswachstum solche Maßnahmen nicht mehr her. Also setzt Palmer auf Umverteilung.

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