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Anabel Hernández

Foto: privat

Anabel Hernández ist eine der führenden mexikanischen Investigativ-Journalistinnen. Bekannt ist sie vor allem für ihre Recherchen zu Drogenhandel, Korruption und Menschenhandel in Mexiko. Sie leitete außerdem die Recherchen im Fall der 43 in Iguala verschwundenen Studenten, der 2014 weltweites Aufsehen erregte. Ihre Berichte und Reportagen erschienen in zahlreichen renommierten internationalen Medien, wie beispielsweise dem Guardian, Le Monde und La Stampa. Sie ist außerdem Autorin mehrerer Bücher, von denen einige ins Englische übersetzt wurden, so zum Beispiel »Narcoland: The Mexican Drug Lords and Their Godfathers«. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erhielt sie 2019 den Freedom of Speech Award der Deutschen Welle. Ihre Recherchen brachten sie und ihre Familie immer wieder in große Gefahr, so dass sie Mexiko schließlich verlassen musste und mittlerweile in Europa lebt.

Stand: 15.10.2020

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