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Andreas Wirsching

Foto: Institut für Zeitgeschichte München - Berlin

Andreas Wirsching (Jahrgang 1959) studierte Geschichte und evangelische Theologie, wurde 1988 an der Universität Erlangen promoviert und habilitierte sich 1995 im Fach Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Regensburg. Von 1996 bis 1998 lehrte er als Professor für Neuere und Neueste Geschichte Westeuropas an der Universität Tübingen. Von 1998 bis März 2011 war er Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Augsburg. Seit April 2011 ist er Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München - Berlin und Inhaber des Lehrstuhls für Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Prof. Wirsching ist u. a. Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften sowie Vorsitzender des Universitätsrats der Universität Augsburg, deutscher Co-Vorsitzender der Gemeinsamen Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen und Stellvertretender Vor-sitzender der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien (Berlin).

Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die vergleichende deutsche und französische Geschichte im 20. Jahrhundert, die Geschichte der Weimarer Republik, des Kommunismus, des Faschismus und des Nationalsozialismus 1918 – 1945, die deutsche und europäische Geschichte seit den 1970er Jahren sowie die Geschichte und Theorie der Moderne.

Veröffentlichungen (Auswahl):
Parlament und Volkes Stimme. Unterhaus und Öffentlichkeit im England des frühen 19. Jahrhunderts (Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London, Bd. 26), Göttingen 1990; Vom Weltkrieg zum Bürgerkrieg? Politischer Extremismus in Deutschland und Frankreich 1918 - 1933/39. Berlin und Paris im Vergleich, München 1999; Die Weimarer Republik. Politik und Gesellschaft (Enzyklopädie Deutscher Geschichte 58), München 2000 (2. erw. Aufl. 2008); Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert, München 2001 (4. überarb. Aufl. 2018); Abschied vom Provisorium. Geschichte der Bundesrepublik Deutschland 1982 - 1990, München 2006; Der Preis der Freiheit. Geschichte Europas in unserer Zeit, 2. Aufl. München 2012; Dr. Oetker und der Nationalsozialismus. Geschichte eines Familienunternehmens 1933 - 1945, 2. Aufl. München 2013; Demokratie und Globalisierung. Europa seit 1989, München 2015; Kollektiver Freizeitpark oder Burnout-Gesellschaft: Wie überlastet ist der moderne Mensch? (Wiener Vorlesungen, Bd. 185), Wien 2016

Stand: 23.08.2018

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