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Arne Stollberg

Foto: Humboldt-Universität zu Berlin

Arne Stollberg, geboren 1973 in Wetzlar. Studium der Musikwissenschaft sowie der Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Frankfurt am Main, daneben Tätigkeit in den Bereichen Regie und Dramaturgie. 2001 bis 2012 zuerst Assistent, dann Oberassistent und zuletzt Lehrbeauftragter am Institut für Musikwissenschaft der Universität Bern; 2012 bis 2015 Inhaber einer Förderungsprofessur des Schweizerischen Nationalfonds am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Basel mit dem Projekt Hörbare Gebärden – Der Körper in der Musik. Seit April 2015 Professor für Historische Musikwissenschaft am Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin.

Promotion 2004 mit der Arbeit Ohr und Auge – Klang und Form. Facetten einer musikästhetischen Dichotomie bei Johann Gottfried Herder, Richard Wagner und Franz Schreker, Stuttgart 2006 (Beihefte zum Archiv für Musikwissenschaft 58); Habilitation 2010 (Tönend bewegte Dramen. Die Idee des Tragischen in der Orchestermusik vom späten 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert, München 2014). Eine weitere Monographie ist Erich Wolfgang Korngolds Oper Die tote Stadt gewidmet: Durch den Traum zum Leben. Erich Wolfgang Korngolds Oper »Die tote Stadt«, Mainz 2003, 2. Auflage 2004 (Musik im Kanon der Künste 1). Herausgeber von Sammelbänden zu verschiedenen Themen, Mitherausgeber und derzeit verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift wagnerspectrum. Seine Forschungsschwerpunkte liegen bei Fragen der Musikästhetik und musikalischen Analyse, des Musiktheaters und der Instrumentalmusik vom 18. bis zum 21. Jahrhundert. Aktuell arbeitet er an einem Buch über das Verhältnis von Körper, Medizin und Musik im 18. Jahrhundert.

Stand: 12.10.2017

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