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Dan Diner

Foto: privat

Dan Diner, mittlerweile emeritiert, war Professor für Moderne Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem und steht dem European Research Council (ERC) - Advanced Grant »Judging Histories - Experience, Judgement and Representation of World War II in an Age of Globalization« vor. Von 1999 bis 2014 war er außerdem Direktor des Simon-Dubnow-Instituts für Jüdische Geschichte und Kultur und Professor an der Universität Leipzig. Er ist ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften in Leipzig und verantwortet das Langzeitprojekt »Enzyklopädie der Jüdischen Geschichte und Kultur«. Im Rahmen seiner akademischen Karriere hat Dan Diner an zahlreichen Universitäten gelehrt und geforscht, u.a. an den Universitäten Wien, Princeton, Oxford, Duke, Stanford und Chicago. Diner hat zahlreiche Artikel und Bücher zur Geschichte des 20. Jahrhunderts, dem Nahen Osten und zu deutscher Geschichte, besonders zur Geschichte des Nationalsozialismus, des Holocaust und zu Jüdischer Geschichte, veröffentlicht. Zu seinen wichtigsten Werken zählen »Zeitenschwelle. Gegenwartsfragen an die Geschichte« (München 2010) und »Das Jahrhundert verstehen. Eine universalhistorische Deutung« (München 1999).

Stand: 17.12.2018
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