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Egon Bahr

Egon Bahr (Egon Bahr<br>(Foto: Jann Wilken))

wurde 1922 in Treffurt/Werra geboren. In den Jahren nach 1945 war er als Journalist tätig, dabei unter anderem als Chefkorrespondent und Chefredakteur beim RIAS Berlin. 1959 ging er als Presseattaché an die Deutsche Botschaft nach China. Von 1960 bis 1969 war Senatssprecher und Chef des Presse- und Informationsamtes in Berlin tätig. 1966 wurde er zum Sonderbotschafter und Leiter des Planungsstabes im Auswärtigen Amt ernannt. In seiner Funktion als Staatssekretär im Bundeskanzleramt verhandelte er 1970/1971 den Moskauer Vertrag und 1972 das Vier-Mächte-Abkommen für Berlin sowie den Grundlagenvertrag mit der DDR. 1972 wurde er Bundesminister für besondere Aufgaben. Von 1972 bis 1990 war Egon Bahr Mitglied des Deutschen Bundestages, 1974 wurde er zum Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit ernannt. In den Jahren 1980 bis 1990 hatte er den Vorsitz des Unterausschusses für Abrüstungs- und Rüstungskontrolle des Deutschen Bundestages inne. Seit 1984 ist er Honorarprofessor an der Universität Hamburg.

Stand: 30.08.2011

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