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Ferdi Schüth

Ferdi Schüth (Foto: Baumann/MPI für Kohlenforschung)

Professor Dr. Ferdi Schüth ist Direktor des Max-Planck-Institutes für Kohlenforschung, Mülheim an der Ruhr. Er leitet die Abteilung »Heterogene Katalyse« und forscht vor allem in den Bereichen Speicherung von Wasserstoff, Erdgasnutzung sowie Nutzung von Biomasse zur Synthese von Kraftstoffen und Basischemikalien. Geboren wurde Schüth 1960 in Warstein, Nordrhein-Westfalen. Neben seiner Promotion in Chemie hat er das erste juristische Staatsexamen abgelegt. Mit 35 Jahren wurde er als Professor für Anorganische Chemie an die Universität Frankfurt berufen, mit 38 Jahren zum Direktor am MPI ernannt. Schüth ist Mitglied im Aufsichtrat der von ihm gegründeten hte AG (»high throughput experimentation«), die an der Entwicklung neuerer und besserer Katalysatoren arbeitet und an der BASF heute einen Anteil von 75 Prozent hält. Ferdi Schüth wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis (2003) und zuletzt mit dem Wissenschaftspreis Hamburg (2011). Der Max-Planck-Forscher ist verheiratet und hat zwei Töchter, mit denen er in Mülheim lebt. Sein zentrales Thema als Wissenschaftler: die Zukunft der Energie.

Stand: 19.12.2011

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